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Kategorie: Bluetooth-Lautsprecher

Einzeltest: Marshall Stanmore


Achtung, Vintage!

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In unserem Verlagshaus gibt es einige Redakteure, die begeisterte Hobby-Musiker sind, so ist es kaum verwunderlich, dass der aktuelle Verstärker des Traditionsherstellers Marshall begehrliche Blicke auf sich zieht. Selbst wenn es sich beim Marshall Stanmore um einen aktiven Bluetooth-Lautsprecher handelt, der lediglich optisch an die legendären Gitarrenverstärker erinnert, wenn auch stark. Und der Klang? Lesen Sie selbst.

Früher allgegenwärtiges Bühnendesign, ist der Marshall in seinem Vintage-Look heutzutage eher ein Hingucker. Die robuste, musikerresistente Verarbeitung ist geblieben, ebenso wie der sichere Stand. Der wird durch die satten fünf Kilo Eigengewicht, die auf massiven Gummifüßen ruhen, gewährleistet. Wie es sich für einen Marshall gehört, ist das schwere Gehäuse in schwarzes Kunstleder gehüllt, wahlweise ist der Stanmore auch in Cream erhältlich, also mit crémefarbigem Kunstlederbezug. Die güldenen Bedienelemente obenauf sowie der markante Marshall-Schriftzug auf dem Frontgitter sind ebenfalls eine Reminiszenz an das Vorbild. Der besagte Schriftzug weist sogar das richtige Quäntchen Patina auf. Das gilt nicht für die Bedienelemente on Top, diese glänzen, wie gesagt, schön golden, ganz so wie es sich gehört. Drei Einsteller mit sattem Gripp sind für Lautstärke, Bass und Höhen- Einstellungen zuständig, zwei Taster sind für die Quellenwahl und das Pairing bei einer Bluetooth-Verbindung zuständig.Unübersehbar prangt daneben der große Kippschalter zum Ein- und Ausschalten, der natürlich aus dem Vollen gearbeitet ist. Gegenüber finden sich dann modern und dennoch ohne Stilbruch die vier roten LEDs zur anzeige der gerade aktiven Quelle.

Topmodern


Was Sie an das schöne Stück nicht anschließen können, ist eine schöne Gibson oder Strato, dafür gibt es keinen Eingang. Allen anderen Quellen ist der Stanmore dagegen sehr zugetan, sprich: innen wird modernste Technik eingesetzt. Völlig drahtlos kann jede Bluetooth-Quelle Kontakt aufnehmen, dank der Unterstützung des aptX-Protokolls geht die Musik dann sogar in bester Qualität über den Äther. Für eine weitere digitale Quelle, ob nun mobil oder stationär, hat der Stanmore einen optischen Digital-Eingang. Analoge Quellen nimmt wahlweise das Cinch-Buchsenpaar oder die Mini-Klinke oben auf dem Gerät entgegen. Für den Anschluss beispielsweise des Smartphone-Kopfhörer- Ausgangs über die Klinkenbuchse liegt dem Stanmore ein stilechtes Spiralkabel bei, mit massiven 3,5-mm-Steckern.

Preis: um 400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Marshall Stanmore

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Thomas Johannsen
Autor Thomas Johannsen
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Datum 18.12.2013, 12:47 Uhr
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