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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+, fünf Jahre später sind dort zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.

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Kategorie: Car-Hifi-Klangprozessoren

Einzeltest: Helix DSP PRO


Der Platzhirsch

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Über die letzten zwei Jahre hat uns die Industrie mit sehr schönen Signalprozessoren beglückt, so dass der geneigte Soundfreak die Auswahl zwischen mehreren Anbietern hat. Diese DSP sind bereits richtig gut und können ziemlich alles, was man im Auto so braucht. Jetzt kommt Helix mit dem DSP PRO, dem Vorreiter einer neuen Prozessorgeneration.

DSPs gibt es am Markt einige, teils als Stand-alone-Gerät oder aber in eine Endstufe eingebaut. Die Audiofunktionen wie Laufzeit, Frequenzweichen und Equalizer lassen dabei generell keine Wünsche aufkommen. Eigentlich ist für den Car-HiFi-Fan die Prozessorwelt bereits in Ordnung. Dabei hat sich die Industrie auf Signalübertragung in CD-Qualität eingeschossen, das bedeutet, die DSPs bieten einen nutzbaren Signalumfang von 48 kHz/16 Bit. Wer jedoch einen Blick über den Tellerrand wagt und die rasende Entwicklung im Heim-HiFi-Bereich ansieht, weiß, dass in Sachen Computer-Audio mittlerweile weit höher aufgelöste Musikdateien am Start sind, die sich bei den Klangfreaks höchster Beliebtheit erfreuen. Der Schritt von Helix, in den neuen Top-Prozessor einen leistungsfähigeren DSP-Chip einzubauen, ist also ein konsequenter. Der Helix DSP PRO verarbeitet mit seinen neuen Hardwarekomponenten jetzt Musik auf 10 Kanälen mit 96 kHz/24 Bit, was einen erweiterten Audiofrequenzumfang bis ca. 44 kHz und eine erweiterte Genauigkeit bedeutet. Auch die interne Wortbreite (früher 56 Bit) wurde auf 64 Bit aufgestockt, um der Datenflut gerecht zu werden. So ist jetzt eine höhere Rechengenauigkeit (und damit eine verbesserte Klangqualität) bei der nackten Rechnerei drin. Der Headroom für maximale Dynamik und auch für eine digitale Lautstärkeregelung ist also weiterhin großzügig vorhanden.

Wer sich jetzt fragt „Wieso das Ganze, der Mensch hört eh nur bis 20 kHz?“, dem sei nahegelegt, es einmal mit hochaufgelösten Dateien zu versuchen. Wir verwenden bei unseren Hörtests von Endstufen und Lautsprechern im Hörraum seit Längerem Streamer und Musikserver mit entsprechenden Dateien. Und die Qualität begeistert selbst bei „nur“ 96/24 – auch, wenn man wie der 45-jährige Autor nur noch bis 16 kHz hört. Wie üblich kann der Helix über seine Digitaleingänge Musik bis 192 kHz/24 Bit verdauen, beim optischen Toslink garantiert die Spezifikation der Schnittstelle immer noch 96 kHz/96 Bit, so dass ein Großteil der gängigen HiRes-Musik sich ohne Konvertierungsaktionen abspielen lässt. Egal, was reinkommt, es wird im ersten Schritt auf 96/24 gebracht und dann weiterverarbeitet. Neben der Hardware hat Helix auch an der Software fleißig gearbeitet. Die neueste 3.x- Generation präsentiert sich komplett überarbeitet. Im Input/Output-Menü kann man jetzt alle Ausgänge per Drag&Drop frei routen und die Signalverhältnisse in Prozent angeben. Außerdem ist jede Quelle per Mausklick umpolbar. Das Routing schließt zudem Digital- und Aux-Quellen ein.

Preis: um 800 Euro

Helix DSP PRO


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 13.05.2015, 10:03 Uhr
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