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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+, fünf Jahre später sind dort zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.

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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono, Car-HiFi Endstufe 4-Kanal, Car-HiFi Endstufe 2-Kanal

Serientest: Eton MA 500.1, Eton MA 75.4, Eton MA 125.2


Aus dem Hinterhalt

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Nun haben wir nicht vor, die drei neuen MA-Verstärker von Eton unter dem Motto „sind klein, ganz nebenbei klein und übrigens auch klein“ zu testen. Denn in diesen kleinen (jetzt haben wir es doch gesagt) Gehäusen steckt weit mehr drin als man vermuten könnte.

Die Etons sind sicher kleine Class-D-Verstärker, so wie man das halt macht, wenn‘s klein sein soll. Das prüfen wir später, zunächst schrauben wir mal das Deckelblech ab, was den Zugriff auf die Filter freigibt. Und da löst sich ein in Gedanken gewogener Kritikpunkt, nämlich die fehlenden High-ins, sofort auf: Die Cinchbuchsen sind als Hochpegeleingänge umschaltbar, die Adapterstrippchen liegen der Packung bei. Manchmal könnte man als Redakteur auch mal sofort den Packungsinhalt überprüfen. Unsere Gier war wohl zu groß, als wir die Schnuckelteile ausgepackt haben. Der Autosense-Schalter stellt sicher, dass sich die Endstufen einschalten, sobald ein Audiosignal liegt. Sehr nützlich, wenn es schwierig ist, in dem einen oder anderen Auto ein Remotesignal zu finden. Die Eingangsempfindlichkeit ist getrennt für jeden Kanal regelbar, selbst ein Bassboost ist vorgesehen. Das ist ‘ne Menge Spielzeug da oben drauf, aber das Deckelblech muss auch noch weg.

Technisches


Überraschung: Bei allen drei MAs, sogar bei der Mono, handelt es sich um analoge Verstärker. Ganz normal ist der Aufbau jedoch nicht, irgendwie muss ja dafür gesorgt werden, dass es trotz vernünftiger Leistungsausbeute nicht zu heiß wird. Dies geht, obwohl prinzipiell ein normaler Gegentaktverstärker die Hauptarbeit erledigt, mithilfe der Class-H-Technik. Sie wird im Profibereich schon länger verwendet. Dort gibt es seit geraumer Zeit richtig kräftige Verstärker mit verhältnismäßig kleinen Kühlkörpern. Angefangen hat es mit Class-G. Hier wird die Betriebsspannung je nach Belastung in zwei Stufen angepasst. Wenig Ausgangsleistung hat hier eine kleinere Betriebsspannung zur Folge, was der Effizienz zugute kommt. Class-H geht noch einen Schritt weiter und regelt diese Spannung nahezu stufenlos. Das muss schnell gehen, weshalb auch ein recht moderner und extrem flotter Microcontroller auf der Platine sitzt, der die Denkarbeit für den Spannungsbedarf übernimmt. Ein gegenüber normalen Amps der Klasse A/B viel höherer Wirkungsgrad ist das gewollte Ergebnis dieser Mühen. So macht man das, wenn man ein bewährtes Prinzip möglichst ressourcenschonend verpacken möchte!

Preis: um 330 Euro

Eton MA 500.1

Spitzenklasse


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Preis: um 300 Euro

Eton MA 75.4

Spitzenklasse


02/2010 - Christian Rechenbach

Preis: um 230 Euro

Eton MA 125.2

Oberklasse


02/2010 - Christian Rechenbach

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 27.02.2010, 18:13 Uhr
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