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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono, Car HiFi Endstufe Multikanal

Serientest: JL Audio XD1000/1v2, JL Audio XD800/8v2


Ungleiches Duo

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Zusammen haben sie neun Kanäle, doch die sind denkbar ungleich verteilt. JL Audio stellt gerade die v2-Versionen seiner Achtkanälerin XD800/8 und der Mono XD1000/1 vor. Wir bitten die Schönheiten zum Test.

Bereits vor drei Jahren hatte JL Audio mit der XD-Serie als einer der ersten „ernsthaften“ Hersteller eine Serie Schaltverstärker – im Volksmund Digitalendstufen – herausgebracht. Jetzt stehen zwei runderneuerte XD-Verstärker, zu erkennen am „v2“ in der Bezeichnung, in den Startlöchern. Bei der XD800/8 haben wir eine Achtkanalendstufe mit 800 Watt vor uns. In diesem Fall verteilen sich die Watt gleichmäßig auf die Kanäle, was bedeutet, dass in der schlanken Stufe 8 x 100 Watt (an 2 Ohm) zu finden sind. Die Gehäuse sind übrigens identisch bei allen großen XDs und so richtig aus dem Vollen gemacht. Selbstverständlich liegt die Verarbeitungsqualität der Endstufen auf exzellentem Niveau, nach dem Aufschrauben kommt sogar ein anerkennedes „Wow!“, so fein sind die Innereien gemacht. Die bildschönen doppelseitigen Glasfaserplatinen sehen einfach lecker aus und sind modern bestückt. Auf den Hauptplatinen sind Netzteil und Endverstärkung zu finden. Die komplette Signalverarbeitung ist auf einer Extraplatine untergebracht, die bei der 800er noch zwei weitere Tochterplatinen trägt. Dabei sind die Platinen auch bei der Achtkanal noch recht großzügig gelayoutet. Die XDs wollen keine Mikroverstärker sein, bei denen halbes Postkartenformat schon als viel zu groß abgesehen wird. Nein, JL hat die XD-Serie als Highend-Amps entwickelt, die sich vor keiner Analogendstufe zu verstecken brauchen, nur eben die Effizienz der Class-D-Technologie ausnutzen. Vom optischen Eindruck ist dies klar gelungen, das machen der sehr große Netztrafo oder die aufwendigen Einrichtungen zur Filterung und Siebung, bestehend aus einer ganzen Armada von Kondensatoren und Spulen, schnell klar. Ganz Class-D-mäßig nimmt die Endverstärkung nur einen kleinen Teil der Fläche ein. Nicht zu übersehen ist die Verwandschaft der beiden bei der Stromversorgung, die fast die gleichen Komponenten aufweist und auch einen ganz ähnlich dimensionierten Trafo zeigt, was angesichts der ähnlichen zu erwartenden Leistungen auch zu erwarten war. Identisch sind die Anschlussterminals für Strom und Lautsprecher, die bei beiden Verstärkern auch kräftigere Kabel sicher in die Zange nehmen. Beide Amps nehmen über die Netzwerkdose eine optional erhältliche Fernbedienung auf, bei der 800/8 kann man sogar einstellen, ob diese nur zwei (Sub-)Kanäle, die hinteren vier oder gleich alle Kanäle regeln soll. Bei der Filterausstattung geben sich die beiden XDs pragmatisch. JL findet es nur nötig, Aktivweichen bis 500 Hz für alle Kanäle einzubauen. Bei der Achtkanal hat man die Wahl zwischen Hoch- oder Tiefpass, die Mono kann nur Tiefpass, diesen aber wahlweise mit 12 oder 24 dB Flanke. Der Subsonic bei der Mono ist nur schaltbar. Deutlich offener geben sich die beiden Amps bei der Auswahl der Ansteuerung. Mit den v2-Versionen hat JL Audio die Zeichen der Zeit erkannt und macht die XDs hochpegelfähig. Bei der Einschaltautomatik macht man Nägel mit Köpfen, der User hat die Wahl zwischen Remotesignal sowie signal- oder offsetabhängiger Einschaltung – so macht man das heute. Am Messplatz heißt es dann Karten auf den Tisch. 8 x 100 Watt stehen bei der 800/8 auf dem Papier, allerdings bei 14,4 V und ohne Angabe der Klirrgrenze. Bei uns stehen 99 W bei 13,8 V und 0,7 % an 2 Ohm an, an 4 Ohm sind‘s volle 68 Watt pro Kanal. Das kann sich genauso sehen lassen wie der Klirr, der sich &uum

Preis: um 600 Euro

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JL Audio XD1000/1v2

Spitzenklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Preis: um 800 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
JL Audio XD800/8v2

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

05/2014 - Elmar Michels

 
Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 01.05.2014, 13:28 Uhr
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