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Topthema: Radio ohne Rauschen

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Kategorie: Car-HiFi Endstufe Mono

Einzeltest: Mohawk M3000.1


Schwerer Stoff

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Klein und digital ist in. Groß und digital ist – angsteinflössend, wenn man bedenkt, dass die Miniausgaben von aktuellen Schaltverstärkern schon Leistunsgwerte auf dem Datenblatt stehen haben, die es mit jedem Subwoofer aufnehmen können. Wie viel mehr geht jetzt, wenn man die ganze Sache in einer Materialschlacht enden lässt?

Einen halben Meter lang, schwer und massiv – das sind die physikalischen Eckdaten der Mohawk M3000.1, die sich ganz sicher in dieser Form Respekt verschafft. Das graue Stranggussgehäuse ist ordentlich entgratet und mit ordentlichen Terminals versehen, richtig angeben kann man aber mit den Innereien. Sie ist als Vollbrücke aufgebaut, um positive und negative Halbwelle kümmert sich ein eigener Verstärkerzug. Konsequenterweise gibt es das Netzteil auch in doppelter Ausführung. Und das auch nicht zu knapp, da wurde eine Menge Kupfer verarbeitet! Das Netzteil glotzt mit zwei dicken Trafos, die dringend benötigte Ausgangsfilterung wurde mit zwei ebenfalls ordentlichen Drosselspulen realisiert. Danach geht’s über zwei dicke Kabel Richtung Ausgang. Nur mit Spule kann man einen Verstärker natürlich nicht stabilisieren und filtern, weshalb eine Vielzahl von Siebelkos an allen möglichen Stellen sitzt (Netzteilein- und -ausgang sowie Pufferung der Verstärkerstufe) und aufgrund der Vielzahl und Dimension für ein gutes Gefühl sorgt. Das ist eine Menge Holz, fürs Geld gibt es hier richtig viel Material. Und Handwerkszeug haben sie in mehr als ausreichenden Mengen noch obendrauf gelegt.

Messungen


Erstmal müssen wir eine Menge Platz schaffen, so ein Brett hatten wir schon eine ganze Weile nicht mehr auf dem Labortisch liegen. Und solche Zahlen standen auch schon lange nicht mehr auf dem Display: 760 Watt offenbart unsere Vier-Ohm-Messung. Nicht schlecht! Beachtlich auch, dass die Mohawk an halber Last (2 Ohm) fast verdoppeln kann. Das spricht für ihr Netzteil. Der Klirr ist dabei leicht erhöht, allerdings ist das im Bassbereich nicht weiter wild, wichtiger sind da die hohen Leistungswerte. Wem das nicht reicht, solche Leute gibt es, dem sei gesagt, dass man sie auch linken kann, um dann mal so richtig Saft an die Kabel zu drücken. Eine reicht aber auch schon, wie wir nach den Messungen feststellen konnten.

Druck


Zu viel Leistung kann man einem Woofer gar nicht geben, das wird schlagartig klar, wenn man der M3000.1 auch mal einen kleinen Tieftöner zur Bearbeitung überlässt. Die Erhabenheit an einer Endstufe mit derartig viel Headroom ist eine Klasse für sich. Der Umstieg auf richtig schwere Zeitgenossen gelingt aus demselben Grund problemlos, sie pfeffert alles ohne kleinste Mühen aus dem Terminal. Wer es richtig krachen lassen will, ist hier goldrichtig.

Fazit

Mohawk zeigt eindrucksvoll, dass für 900 Euro eine Menge Technik, viel Leistung und stramme Performance machbar ist. Dafür lohnt es sich, ein wenig Platz zu schaffen.

Preis: um 900 Euro

Mohawk M3000.1

Spitzenklasse


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 04.10.2010, 11:00 Uhr
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