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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

2011 startete in Deutschland das neue Digitalradio DAB+, fünf Jahre später sind dort zahlreiche digitale Radiosender „on air“. JVC und Kenwood bieten hierzu die fortschrittlichen Empfangsgeräte für störfreien digitalen Radiogenuss im Auto.

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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Aktiv

Einzeltest: Emphaser EBP112T-G5


Kraftpaket

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Nachdem wir mit den Flachwoofern (C&H 3/2009) eher die praktisch veranlagten Bässe der neuen G5-Woofer aus dem Hause Emphaser getestet haben, ist jetzt mal was fürs Grobe dran. Die Bandpasskiste EBP112T-G5 ist nichts zum Verstecken, sondern verlockt mit jeder Menge Bass für Auge und Ohr.

Um unauffällig Bass ins Auto zu bekommen, ist der Emphaser-Bandpass sicher nichts. Das wäre auch zu schade, denn die Box ist mal richtig nett anzusehen. Die Seiten und die Rückwand sind sauber mit Filz bezogen, alles macht einen hochwertigen Eindruck. Deckel und Front sind natürlich als Plexischeiben ausgeführt, wobei es sehr nett gemacht ist, dass man überhaupt keine Schrauben sieht. Das liegt an den Blenden aus strukturlackiertem MDF, die fest und rappelfrei mit Rahmendübeln aufgesteckt sind. Darunter fällt sofort ins Auge, dass die Kunststoffscheiben äußerst solide sind. Mit 8 mm Stärke sind sie so ziemlich doppelt so dick wie bei billigen Bandpässen, außerdem sind sie in sehr kurzen Abständen verschraubt. Auch der Innenraum ist ziemlich nobel gemacht, die Aluminiumbeplankung besteht aus 3-mm- Platten. Hauptwerkstoff ist natürlich MDF, das piekfein verarbeitet ist. Die Rückwand ist zum Beispiel mit einem Dreieck versteift, das sogar in einer gefrästen Nut sitzt. Auch die Anschlussdose, die wegen der Versteifung außermittig platziert ist, sitzt nicht einfach in der Wand, sondern bekam einen extra MDF-Rahmen zur Verstärkung. Das Terminal selbst ist auch klasse durchdacht: Es integriert alle Strippen inklusive Beleuchtung, ist verpolungs- und kurzschlusssicher und trägt nicht auf. Alle Gehäusekanten sind extra abgedichtet, und als Tunnel keine Ausnahme.

Bei 130 Quadratzentimetern Querschnitt hat der Bandpass keine Probleme mit Kurzatmigkeit, für die Stabilität sorgt eine Verstrebung zum Gehäuseboden.

Bestückung

Auch beim Woofer findet sich keinerlei Spur von Sparzwang. Er besitzt selbstverständlich einen stabilen Druckgusskorb, der zudem satt lackiert ist und sehr lecker aussieht. Die Polplatten sind nicht nur gestanzt, sondern gedreht und damit absolut plan, was sie nicht nur schön aussehen, sondern auch satt anliegen lässt. Das ergibt auf der einen Seite eine stabile, resonanzfreie Verbindung zum Korb, auf der anderen Seite einen perfekten „Kraftfluss“ vom Magneten zum Luftspalt. Die Schwingspule misst satte drei Zoll im Durchmesser, was eine entsprechend hohe elektrische Belastbarkeit bringt. Dafür sorgt auch die sehr gute Belüftung des gesamten Chassis mit großen Korbfenstern und einer 45-Millimeter-Polkernbohrung, die außen und innen noch aufgeweitet ist. Die Membran besteht wie die Dustcap aus leichtem, aber stabilem luftgetrockneten Papier, dazu passt die ebenfalls leichte Schaumstoffsicke. Montiert ist der Woofer natürlich über Kopf, und auch hier wurde, wie überall an diesem Subwoofer nicht gespart: Eine vernünftige Dichtung kommt ihrer Aufgabe bei der Montage perfekt nach. Festgezogen wird der Woofer von acht M5er-Inbusschrauben - auch hier keine butterweichen Einwegschrauben, sondern solide Ware. Man ahnt’s ja fast.

Preis: um 300 Euro

Emphaser EBP112T-G5

Spitzenklasse


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 04.12.2009, 12:28 Uhr
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