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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Aktiv

Einzeltest: Hifonics MXS12D2


Nomen est omen

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Die Maxximus-Serie kennzeichnet bei Hifonics die Referenzklasse, das obere Ende des Machbaren. Nachdem das in Deutschland gefertigte Edelkompo MX6.2 schon für Furore sorgte, schiebt Hifonics den entsprechenden Bass nach.

Der Maxximus wird in einer Holzkiste ausgeliefert, und das ist eine Gemeinheit! Man sieht nur die Membran und macht sich nämlich garantiert lächerlich, wenn man versucht, ihn aus der Box zu heben und nix passiert, weil er zu schwer ist. Das breite Grinsen der Umstehenden weicht dann aber Anerkennung und Staunen, wenn der dicke Woofer schließlich doch noch das Tageslicht erblickt. Das geht dann so weiter, egal wo man hinkommt. An diesem Woofer geht kein Kollege ohne Kommentar vorbei. Vom „Mörderteileil“ über „Riesenoschi“bis hin zum „Okolyt“ (neu gelernte Wörter will man schließlich auch benutzen!) ist alles dabei. Den ersten Rekord kann der Maxximus bereits beim Gang zur Waage für sich beanspruchen (meistkommentiertes Testgerät), auf der Waage gibts dann noch den schwersten (21,9 kg) 12“-Woofer dazu. Der Name Maxximus passt also. Die Materialschlacht nimmt ihren Anfang beim Antrieb. Hier sitzen gleich drei riesenhafte Ferritringe zwischen den Polplatten. Diese sind nicht wie bei einem reinen SPL-Woofer mehrere Zentimeter dick, aber doch ziemlich beeindruckend. Bei näherer Betrachtung wird klar, wofür das ganze Magnetmaterial benötigt wird. Die Schwingspule sitzt auf einem massiven 10-cm-Aluminiumrohr, entsprechend groß wird der Luftspalt, der das Magnetsystem füllen muss. Die Spule ist vierlagig aus Flachdraht gewickelt, und zwar aus richtig fettem.

Das sieht nicht nur imposant aus, wenn 2 mm dicke Bänder um den oberarmdicken Träger greifen, das verpackt auch jede Menge Leistung! Der mit 58 mm ebenfalls imposant hohe Spulenwickel verschafft dem Maxximus 23 mm linearen Hub in jede Richtung, also mehr als das Doppelte eines bereits guten Woofers. Über die riesige Oberfläche kann massiv Wärme abgestrahlt werden. Das ist gut für die Belastbarkeit, denn ein Lautsprecher setzt weniger als 0,5 % der elektrischen Energie in Schall um - da kommt schon etwas Wärme zusammen. 1000 Watt sind für den Maxximus eine realistische Leistungsaufnahme, das entspricht einer kleinen Herdplatte. Bei einem solchen Antrieb kann man sich vorstellen, welche Kräfte auf die arme Membran eines Hochleistungssubwoofers wirken. Es ist daher immens wichtig, dass die Membran entsprechend stabil ausfallen muss. Beim MXS besteht sie aus dem guten alten Papier, allerdings im Verbund mit einer Schicht aus Kevlargewebe auf der Vorderseite. Es muss wohl nicht extra erwähnt werden, dass hier nicht an Material gespart wird. Was noch auffällt, ist der sehr steile Öffnungswinkel der Membran, der ebenfalls die Stabilität erhöht. Für die Aufhängungsteile stellt der ellenlange Hub des Woofers eine Herausforderung dar. wenn linear 23 Millimeter gehen, muss mechanisch das Doppelte drin sein, und entsprechend heftig zieht die Membran an Sicke und Zentrierung.

Preis: um 500 Euro

Hifonics MXS12D2

Spitzenklasse


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 04.12.2009, 11:59 Uhr
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