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> > > Clarion PFW1051 - Seite 1

Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

Einzeltest: Clarion PFW1051

Echt praktisch

Clarion PFW1051
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Nach wie vor stehen kompakte Subwoofer hoch im Kurs. Wenn sie dann auch noch flach sind, empfehlen sie sich als Problemlöser für beengte Einbauverhältnisse. Clarion hat mit dem PFW1051 einen solchen Woofer im Programm.

Niemand will auf guten Sound im Auto verzichten, und dazu gehört eben auch ein Tieftonfundament. Gerade der Bassbereich wird bei jedem normalen Werkssystem sträflich vernachlässigt. Jedoch entscheiden sich immer mehr Musikliebhaber für Subwoofer, die man zwar hören, aber nicht unbedingt sehen muss. Ganz im Gegenteil, der versteckte Musikeinbau mit voll nutzbarem Kofferraum erfreut sich ungebrochener Beliebtheit. Wenn man dennoch gerne einen Subwoofer hätte, muss ein Einbauplatz gefunden werden, an dem der Woofer unauffällig spielen kann. Das kann ein Seitenteil sein, unter dem Sitz oder unter dem Kofferraumboden. Bei einer vorhandenen großen Reserveradmulde (und der Bereitschaft zum Verzicht aufs Rad) ist die Sache einfach, denn da passt eine ganze Reihe Subwoofermodelle bis hin zum 30er-Reflexwoofer hinein. Sonst ist ein Flachwoofer das Mittel der Wahl. Mit ihm ist es möglich, ein passgenaues Gehäuse hinter eine Verkleidung zu setzen oder einen Sub im Kofferraumboden zu installieren, so dass der nur um wenige Zentimeter angehoben werden muss. Unser Clarion kostet mit 150 Euro gar nicht mal viel und verspricht mit seinem Nenndurchmesser von 25 cm bereits vollwertigen Bass. Vom auf den ersten Blick fehlenden Magneten sollte man sich nicht irritieren lassen, denn in seinem Inneren hat der Clarion ein vollwertiges Ferritmagnetsystem dabei, sogar eins mit einer belastbaren 64-mm-Schwingspule.

Die Innereien sind in einem Aluminiumkorb hübsch verpackt, allerdings auch von der Umgebungsluft weitgehend getrennt. Der konstruktive Nachteil an diesem Subwoofer sind die sehr schmalen Korbfenster, durch die der Woofer die Luft bei jeder Membranbewegung pumpen muss. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schlitze naturgemäß direkt am Montageflansch liegen, also genau da, wo ein Schallwandbrett nach der Montage zusätzlich dicht macht. Hier sollte man bei der Installation Sorgfalt walten lassen und das Loch für den Woofer nach innen hin aufweiten. Das alles ist natürlich dem äußerst flachen Aufbau geschuldet, der im Bereich der Membranaufhängung jeden Millimeter Bautiefe spart – dies ist ja schließlich das erklärte Ziel.

Gehäuseempfehlungen

Mit seinem Datensatz empfiehlt sich der Clarion sowohl für platzsparende geschlossene Gehäuse als auch für Bassreflexanwendungen (oder auch Bandpässe). Nur 10 Liter benötigt die geschlossene Box, um Frequenzen bis hinunter zu 50 Hz zu erreichen – das ist locker tief genug für vollwertige Wiedergabe. Und ein 25er hat auch genug Fläche für den nötigen Schub. Baut man den PFW jedoch in ein Reflexvolumen, erhält man als Belohnung richtig tiefe Abstimmmöglichkeiten bis weit unter 40 Hz. Wir haben uns für eine immer noch sehr kompakte Box von knapp 25 Litern entschieden, die man ohne Probleme als flaches Kofferraumbodengehäuse bauen könnte. Mit einem Reflexrohr von 7 x 25 cm erreichen wir eine Abstimmung auf 37 Hz, das sollte langen.

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Clarion PFW1051 - Fotostrecke
hifitest.de Bildergalerie
Der Clarion baut nur 7,5 cm tief und ist mit einem Gusskorb und soliden Terminals ausgestattet Die flache Bauweise mit innen liegendem Ferritantrieb lässt nur wenig Platz für Belüftungsöffnungen. Die Korbfenster sind sehr schmal geratenIm Reflexgehäuse geht der Clarion richtig in den Frequenzkeller. 85 dB sind für einen 25er noch in Ordnung

PFW1051 Clarion - Testergebnis

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

Preis (UVP)

um 150 €
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