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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

Einzeltest: Ground Zero GZNW6.5


Böses Bömbchen

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Die pegelstarke Nuclear-Serie von Ground Zero hat Zuwachs bekommen. Aber man muss schon etwas genauer hingucken, um den Neuen als Subwoofer zu erkennen. Er ist nämlich nur ein 16er geworden – aber was für einer ...

Wie ein zu heiß gewaschener GZNW12 steht er da, der jüngste Spross der Nuclear-Subwoofersippe. Und damit ist unser Eindruck gar nicht mal so verkehrt. Es war in der Tat das erklärte Entwicklungsziel, die Qualitäten des 30er-Nuclear auf das Format eines 16ers zu übertragen. Klar, ist doch einfach: Man baut einfach alles kleiner und fertig ist der Mini-Subwoofer. Leider falsch! Wenn der Kleine das Prädikat SUBwoofer wirklich verdienen soll, ist eine Menge Hirnschmalz nötig. Gerade die Miniaturisierung mach die Entwicklung ungleich schwieriger. So hat es auch lange gedauert, bis der GZNW6.5 fertig geworden ist. Bei unserem Besuch vor einem Jahr grübelten die Jungs von Ground Zero noch gewaltig über Membran und Zentrierung – der böse Kleine hat diese Teile immer wieder zerfetzt, es musste noch stabiler werden. Jetzt aber steht ganz frisch der ausgereifte Mini-Nuke auf meinem Schreibtisch und er ist sehr hübsch geworden.

Aufbau


Er bekam einen stabilen Druckgusskorb und eine Aluminiummembran mit umgebördeltem Rand. Erst die Dustcap jedoch sorgt für die endgültige Stabilität, sie sitzt flächig auf dem Alukonus und besteht aus demselben Material. Besonders stabil ist auch die Sicke geworden. Sie bildet mit dem Gummirand um den Korb ein einziges Bauteil, das viel haltbarer angeklebt werden kann als eine normale Sicke. Riesenhaft ist der Antrieb des Wooferchens geworden. Zwei dicke Ferritringe, auf die jeder Einsteiger-30er neidisch ist, füttern den Langhubantrieb. Denn ein wenig Hub muss der Mini-Nuke machen, um seinem Anspruch als echter Subwoofer gerecht zu werden. Für tiefe Töne muss eben eine Menge Luft bewegt werden, anders geht es nicht! Den Vortrieb der Membran übernimmt eine Spule von 38 mm Durchmesser, der Rand des Aluträgers ist schön um den Spulenwickel herumgeführt, das schützt vor Beschädigung beim Anschlagen. Dies ist aber nicht zu befürchten, denn erst nach 17 mm (!) ist die Schwingeinheit bei ihrem Weg in den Woofer am Ende angekommen und es setzen annähernd gleichzeitig Zentrierspinne (auf oberer Polplatte), Schwingspule (auf unterer Polplatte) und Membran (auf dem Rand der oberen Spider) auf. Das ist Millimeterarbeit und so weit muss der Verstärker den Kleinen erst einmal bekommen. Denn die Einspannung ist überaus hart und stabil, was leider eine recht hohe Resonanzfrequenz zur Folge hat. 52 Hz spuckt unser Messsystem aus, aber auch eine passende Güte für Reflexgehäuse. Da lässt sich was machen.

Preis: um 200 Euro

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Ground Zero GZNW6.5

Oberklasse

3.5 von 5 Sternen

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 25.10.2010, 11:54 Uhr
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