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Topthema: Radio ohne Rauschen Digitalradio

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Kategorie: Car-Hifi Subwoofer Chassis

Einzeltest: Orion HCCA 124


Bass- Hurrikan

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Es gibt viele Woofer, bei denen „SPL“ drauf steht. Bei Orion nennt man es HCCA – und die Amis meinen es ernst. Kaum eine Wooferserie ist für ein derartiges Ausmaß an Tiefbass und Zerstörung bekannt wie die legendären Orion HCCA. Das muss man gehört haben, daher bitten wir den 12er zum Test.

Wie viele andere Companys entstammt auch Orion der Szene, in diesem Fall der amerikanischen SPL-Szene. Die Firma ist erst seit ein paar Jährchen unter neuer Leitung, und um die Belange der deutschen und österreichischen Kundschaft kümmert sich jetzt die Firma Soundzone aus Wien. Das passt hervorragend, denn die Mannschaft tut sich dadurch hervor, dass sie selbst die Orion-Komponenten enthusiastisch in Wettbewerbsfahrzeugen in Italien, Österreich und Ungarn einsetzt. Übrigens mit durchschlagendem Erfolg, die Wiener haben letztes Jahr so ziemlich alles abgeräumt, bei dem sie angetreten sind. Bei den Demo- bzw. Wettbewerbsfahrzeugen handelt es sich nicht um rollende Präsentationswände, sondern um für das Format Basswars hergerichtete Fahrzeuge, in denen schon mal acht oder zwölf Woofer laufen. Doch genug der Vorrede, wir haben nur einen einzigen HCCA 124, der selbstverständlich zu den Topmodellen der Orion-Subwoofer gehört. Schnuckelige 799 Euro sind für ein Exemplar fällig. Dafür erhält man fast 30 Kilogramm Subwoofer, und zwar das Fetteste, das der Markt hergibt. Eine irrsinnige Anhäufung Magnetmaterial präsentiert sich dem Betrachter. Jeder der drei Ferritringe ist 2,5 Zentimeter dick und hat 22 Zentimeter Durchmesser. Dazu gibt es Kühlkörper auf beiden Seiten, also auch innen auf dem Polkern. Der ultramassive Druckgusskorb erlaubt zweieinhalb Zoll, also 64 mm Auslenkung in jede Richtung – für 5 cm nutzbaren Hub ist der HCCA konzipiert! Kommen wir zur Schwingeinheit, die selbstverständlich eine ultramassive Augenweide für den Technikfreak geworden ist. Ganz wettbwewerbsmäßig lässt sich das Teil nur mit Werkzeugeinsatz demontieren und tauschen. Die 4"-Doppelschwingspule ist in 2 x 4 sowie in 2 x 2 Ohm erhältlich und besteht aus konventionellem Runddraht, der allerdings mit einer Orion-eigenen Hochtemperatur- Harzmischung verbacken ist, so dass Belastbarkeit kein Thema ist. Neben den umfangreichen Kühlungsmaßnahmen am Korb ist auch der Spulenträger auf Belastbarkeit optimiert. Drei Kränze großformatiger Löcher finden sich in ihm, von denen zwei auf Lücke gestellt unter dem Spulenwickel liegen. Membran und Sicke sind im Grunde nichts umwerfend Highendiges. Der Kunststoffkonus ist einfach nur stabil wie ein Brett und wird von einer hohen Schaumsicke geführt. 

Preis: um 800 Euro

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Orion HCCA 124

Referenzklasse

3.5 von 5 Sternen

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 02.08.2013, 09:10 Uhr
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