Kategorie: CD-Player, Vollverstärker


Systemtest: Arcam CD 37, Arcam A 38


Brit Power

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Seit mittlerweile mehr als 30 Jahren entwickelt und baut Arcam mit Firmenstammsitz in Cambridge HiFi- und Heimkinoprodukte, die sich im Laufe der Zeit bei Klangenthusiasten einen sehr guten Ruf erarbeitet haben. Mit einigen Vorschusslorbeeren finden der Verstärker A 38 und der CD-Spieler CD 37 den Weg in unsere Redaktion, wo sie ausführliche Tests über sich ergehen lassen müssen.

Als die Briten 1976 ihren allerersten HiFi-Verstärker konstruierten, rechneten sie mit 50 verkauften Einheiten, doch die Resonanz war überaus positiv und die Nachfrage überstieg die Planung bei Weitem. So wurde der erste Klassiker von Arcam namens „A 60“ geschaffen, der weltweit über 30.000-mal verkauft wurde. Was den A 60 damals auszeichnete, Einfachheit und die Verwendung hochwertiger Materialien, gilt auch für die Arcam-Geräte von heute. Die Pflege alter Tugenden machen sich die Briten zur Pflicht und verfeinern nach und nach ihre CD-Player- und Verstärkermodelle, die in England entwickelt und gefertigt werden. Da Arcam in seine Produkte weiterhin vollstes Vertrauen hat, gewähren die Briten darauf fünf Jahre lang Garantie – vorbildlich!

Arcam A 38

Schlank und rank präsentiert sich der A 38, der derzeit größte Vollverstärker im Programm von Arcam, in seinem soliden Metallkleid mit leicht geschwungener Frontblende. Auf ihr sind sauber aufgereiht die Eingangswahlschalter und Funktionstasten angeordnet. In Verbindung mit dem dezent grün leuchtenden Display und dem satt laufenden Lautstärke-Drehregler gelingt die spielend einfache Bedienung auch direkt am Gerät. Der sehr gut verarbeitete Vollverstärker bietet auf seiner Rückseite eine Vielzahl von Anschlüssen, nimmt auf Wunsch sieben analoge Quellgeräte entgegen und scheut sich auch nicht davor, einen Plattenspieler an die Leine zu nehmen. Vinyl-Liebhaber wird es sehr freuen, dass ihnen der A 38 sowohl MM- als auch MC-Buchsen zur Verfügung stellt. Obwohl von sich aus schon sehr kräftig aufgestellt, bietet der Arcam die Möglichkeit, als reine Vorstufe zu agieren und den Endverstärker P 38 aus eigenem Hause über seine Line- und Pre-out-Ausgänge anzusteuern. Als weitere Option ist der Betrieb im Biamping-Modus möglich. Überhaupt glänzt der Arcam durch seine reichhaltige Ausstattung, die es seinem Besitzer beispielsweise ermöglicht, die Lautstärkeregelung in drei Empfindlichkeitsstufen zu programmieren. So wird im „Reference-Modus“ der Pegel in sehr fein gerasterten 0,5-dB-Stufen erhöht oder verringert.

Sind Quellgeräte unterschiedlich laut, können die Eingänge im Pegel aneinander angeglichen werden, so dass die lästigen Lautstärkesprünge beim Umschalten ausbleiben. Als sehr sinnvoll erweist sich auch die programmierbare Einschaltlautstärke – das schont Nerven und Ohren. Steht dem Benutzer des Arcam A 38 noch Weiteres im Sinn, kann er seinen Verstärker im „Processor Mode“ in eine Surroundanlage einbinden. Die mitgelieferte Fernbedienung CR 90 steuert nicht nur den A 38 und andere Arcam-Modelle, sondern kann über „Codes“ und die Lernfunktion auch Fremdgeräte bedienen.

Preis: ab 1500 Euro

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Arcam CD 37

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Preis: ab 1800 Euro

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Arcam A 38

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

11/2010 - Jochen Schmitt

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 04.11.2010, 11:39 Uhr
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