Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: CD-Player

Einzeltest: Berendsen CDP I


Erinnerungen

6614

Manchmal sieht man sich im HiFi-Wald nach neuen Schätzchen um und übersieht Dinge, die direkt vor einem liegen. So ähnlich ist mir das mit Berendsen Audio passiert, residiert das Unternehmen doch direkt vor unserer Haustür im nordrhein-westfälischen Moers.

Peripherie:


 Vorstufe: AVM Ovation PA8
 Endstufen: AVM Ovation MA8
 Lautsprecher: KEF XQ40, Klang+Ton „Nada“

Berendsen Audio ist kein Neuling am Markt, sondern fertigen schon viele Jahre hochwertige Elektronik in Handarbeit. Die Angebotspalette ist breit, von Phonovorstufen über Vollerstärker und Endstufen ist alles dabei, was der HiFi-Freund braucht. Außerdem haben die Moerser noch echte CD-Player im Programm. Bedarf an klassischen Compact-Disc- Abspielern ohne Schnickschnack gibt es schließlich immer noch.  Es gibt ja doch noch Leute, denen die Computerei und das Einrichten von Servern zu kompliziert ist. Einfach nur eine Scheibe einlegen und auf „Play“ drücken, das wollen viele Musikfreunde nach Feierabend tun. Um den abendlichen Genuss so groß wie möglich werden zu lassen, hat sich Berendsen Audio eine ganze Menge überlegt. Das geht schon beim Gehäuse los: Ein massives Chassis bettet die Elektronik und sorgt umgehend für das nötige Vertrauen ins Produkt, das von der mächtigen, doch schlichten Optik weiter geprägt wird. Die D/A-Wandlung ist eine Sache für sich. Da hat Berendsen Audio eine ganz eigene Philosophie, die ich höchst interessant finde. Schon der Chip ist einer, den man eher selten antrifft. Intern arbeitet dieser DAC mit einer Auflösung von 20 Bit, das Ausgangsfilter ist hier rein passiv umgesetzt, eine bereits fertig einsetzbare Ausgangsspannung kommt direkt aus dem Wandlerchip.

Somit ist dieser kleine Chip eine sehr nette, komplette Lösung, die bereits fertige asymmetrische Spannungen für die anschließende analoge Elektronik liefert. Das Aufbereiten dieses Signals erledigt eine wunderschön anzusehende, aufwendig umgesetzte Vorstufe, die komplett mit selektierten Bauteilen diskret aufgebaut wurde. Eintakt-Class-A-betrieb heißt hier das Stichwort. Das vom Wandler gelieferte Signal bleibt in dieser Betriebsart weitgehend unangetastet, da es für die Verstärkung nur ein Bauteil durchläuft, wodurch hohe Signalreinheit garantiert wird. Das Class-A-Prinzip unterstützt das noch weiter, indem der Arbeitspunkt in den linearsten Bereich geschoben wird, beide Halbwellen durchlaufen ausschließlich dieses Verstärkerelement. Das ist ein Aufwand, der selten betrieben wird, außerdem gibt es dem Besitzer das gute Gefühl, einen CD-Player zu besitzen, der anders ist. Von den klanglichen Vorzügen dieses Systems ganz zu schweigen. Die komplette Elektronik ist übrigens modular aufgebaut, so dass der Kunde immer die Möglichkeit hat, ein Upgrade zu erwerben. Somit hat man ein ziemlich zukunftssicheres Gerät in den Händen. So kann man mit einem Einsteiger-Player beginnen und günstig auf die nächsthöhere Klasse gehen, ohne gleich ein neues Gerät kaufen zu müssen.

Preis: um 1700 Euro

Berendsen CDP I


-

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
Kontakt E-Mail
Datum 24.09.2012, 09:13 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

AUDIO INSIDER