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Kategorie: CD-Player, Vollverstärker

Systemtest: Nanocompo Nano-CD1, Nanocompo Nano-UA1


Das Runde muss in das Eckige

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Viele Hersteller schreiben sich ja auf die Fahnen das größte, beste oder lauteste System der Welt zu bauen, auch wenn oft nicht viel dahinter steht. Die Nanocompo- Geräte von Olasonic bieten nun den kleinsten CD-Transport der Welt, und da könnten sie glatt recht haben.

Lange ist ist es noch nicht her, dass Olasonic den Schritt auf den internationalen HiFi-Markt getan hat. Trotzdem kann die noch junge Firma auf genügend Knowhow in diesem Bereich setzen, denn Firmengründer Yoshinori Yamamoto ist kein Neuling in der Szene, war er doch zuvor Chef der Home-Audio -Sparte des Elektronikgiganten Sony. Mit der Nanocompo- Serie möchte Olasonic nun kleine, aber technisch anspruchsvolle Geräte mit audiophilem Touch herstellen. Neben dem D/A-Wandler Nano-D1 sind zurzeit auch der CD-Transport Nano-CD1 und die DAC/Vollverstärkerkombi Nano-UA1 erhältlich. Für den Test soll unser Fokus dann auch auf diesen beiden liegen, denn hier bekommt man mit nur zwei kleinen Geräten schon eine komplette Anlage. Wie groß genau ist denn nun das kleinste stationäre CD-Wiedergabegerät der Welt genau? In Zahlen ausgedrückt ist diese Frage schnell beantwortet: Mit Kantenlängen von knapp 15 Zentimetern bei einer Höhe von etwa 4 Zentimetern sind die Nanocompo-Geräte tatsächlich äußerst kompakt. Wirklich bewusst wird man sich dessen aber erst, wenn man man tatsächlich mal eine CD auf den CD-1 legt, denn dann stellt man fest, dass das Abspielgerät nur unwesentlich größer ist als das abgespielte Medium. Also hat Olasonic wohl schon einmal recht mit ihrer Aussage, denn viel kleiner kann man einen anständigen CD-Transport tatsächlich nicht bauen.

Trotz der geringen Größe des CD-1, findet man am Gerät alle wichtigen Bedienfelder, die man von vollformatigen CD-Playern kennt. Unter dem flachen Schlitz zum Einschub der Silberscheiben befinden sich ein Play/ Pause-Knopf, Tasten, um ein Lied vor- oder zurückzuspringen und eine Stopp/ Eject-Taste. Selbst für ein Display war hier noch Platz, wobei man aber nicht erwarten sollte, dass man auch aus der Entfernung noch alles erkennen kann, denn dessen Größe beträgt nur knapp 2 Zentimeter. Trotzdem bekommt man hier unter anderem die aktuelle Tracknummer und auch die verwendete Abtastrate angezeigt. Das mag bei einem reinen CD-Transport natürlich erst einmal überflüssig erscheinen, denn an den 44,1 kHz einer CD ist nicht zu rütteln. Allerdings kann man mit einem Schalter an der Rückseite des Nano CD-1 einstellen, ob zum Auslesen der Signale nicht stattdessen eine Rate von 88,1 kHz oder sogar 96 kHz verwendet werden soll. Um das Ganze auszuprobieren fand zunächst das Stones -Album „It‘s only Rock ‘n‘ Roll“ seinen Weg in das kleine Laufwerk, das nach dem Einschub der CD recht lautstark zu rotieren begann. Hier funktionierte das maximale Upsampling wunderbar und lieferte merkbar mehr Definition. Andere CDs klangen aber mit 88,2 kHz besser. Darum ist es natürlich gut, dass man hier die Option hat, frei zu wählen.

Preis: um 750 Euro

Nanocompo Nano-CD1


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Preis: um 750 Euro

Nanocompo Nano-UA1


10/2015 - Philipp Schneckenburger

Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 02.10.2015, 15:37 Uhr
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