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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: April Music Eximus DP-1


Rauschfrei im Blätterwald

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Die Firma April Music aus Südkorea ist dem interessierten Digitalhörer sicher schon ein paarmal untergekommen. Ich erinnere da nur an die sehr netten Aura- Musiccenter und -DACs. Unter dem Namen Eximus stechen die ganz exklusiven Schiffe des Herstellers in See. Derzeit gibt es einen DAC/Preamp und einen Stereo-Schaltverstärker, beide kommen im gleichen Design und mit einem ziemlich auf neue Medien ausgelegten Konzept. Den DAC habe ich schon länger hier im Verlag und konnte somit ausgiebig spielen und hören, was der Koreaner zu sagen hat.

Peripherie:


 Quellen: Apple MacBook Pro, OSX 10.7.3, iTunes 10, Channel D PureMusic 1.86 Mini PC mit Intel Atom D425 1,8 GHz Atom, 2GB RAM, Ubuntu 11.11, Music Player Daemon Cambridge StreamMagic 6, RipNAS Solid
 Endstufe: AVM Ovation SA8
 Lautsprecher: KEF XQ40 Klang+Ton „Nada“
 Kopfhörer: BOSE Quiet Comfort 15 PSB M4U 2 German Maestro GMP400

Kein Frage, das Ding ist ein echter Hingucker. Das ist kaum zufällig so, denn für die Optik des DP-1 zeichnet ein regelrechter Star des Industriedesigns verantwortlich. Alex Rasmussen heißt der junge Mann und hat in seiner fast 20-jährigen Laufbahn schon Produkten von Ayre und Resolution Audio das gefällige und extravagante Gesicht verliehen. Auf seiner Homepage (www.nealfeay.com) kann man sich ansehen, welche Designphilosophie der Kalifornier vertritt, seine Handschrift ist definitiv auch beim DP-1 von April Music wiederzuerkennen. Möglich, dass ihn der Name April Music dazu inspirierte, ein auffälliges Blättermotiv in das sauber gefertigte, dickwandige Alugehäuse zu fräsen. Jedenfalls hat Alex Rasmussen das konsequent gemacht und Details wie die Wiederaufnahme des Motivs, beispielsweise beim Lautstärkesteller, eingearbeitet. Durch dessen Form kann man auch von weiter weg gut erkennen, wie laut man gerade aufgedreht hat, außerdem erinnert er mich so ein wenig an die Drehknöpfe der hochwertigen Nagra-Geräte. Das wirkt alles sehr frühlingshaft, passt aber auch ganz gut in den momentan vorherrschenden, endlich eingetroffenen Sommer. Obendrein ist den Koreanern ein fertigungstechnisches Meisterstück gelungen, denn man kommt aufgrund der tollen Haptik nicht drumherum, den DP-1 vorne, hinten, oben und unten einmal zu streicheln. Irgendwie passen auch die „oldschooligen“ Kippschalter richtig gut zum Rest. Der Eximus ist hundertprozentig ein Gerät, das auffällt.

Preis: um 3000 Euro

April Music Eximus DP-1


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 21.09.2012, 09:24 Uhr
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