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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Aqua La Scala


Kluge Kombination

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Wie der Name schon sagt, wird bei Acoustic Quality alles dem besten Klang untergeordnet. So auch bei ihrem D/A-Wandler La Scala, der DAC-Chips, Röhren und Halbleiter zu einem besonderen Klangerlebnis kombiniert.

Bereits letzten Herbst brachte Jörg Klein vom Frankfurter Vertrieb Hörgenuss für Audiophile die Produkte von Acoustic Quality mit in unsere Duisburger Verlagsräume. Damals lag der Fokus auf dem La Voce, doch es war auch Zeit, einmal in dessen großen Bruder reinzuhören, der selbst bei diesem kurzen Besuch und gerade frisch aus der Verpackung schon wirklich gut klang. Doch damals verblieb nur der La Voce zum Test da, der mit frischem Spiel und guter Verarbeitung glänzte. Ende März jedoch, als Jörg Klein mal wieder den Verlag besuchte, durfte nun auch der Aqua La Scala hierbleiben, um diesmal etwas ausführlicher seine Vorzüge zu präsentieren. Dabei ähneln sich der kleine und der große DAC auf den ersten Blick mehr als nur geringfügig. Von außen lassen sich beide praktisch nicht unterscheiden. Die Frontplatte mit den gewölbten Ober- und Unterkanten sieht nach wie vor elegant aus, wenn auch etwas schlicht, was dem DAC aber trotzdem sehr gut zu Gesicht steht. Mit einer Drehung am linken Schalter, der mit einem befriedigenden Klacken in seiner neuen Position einrastet, erwacht der La Scala zum Leben. Das macht sich allerdings nur durch die nun leuchtende LED bemerkbar, denn auf ein Spektakel von Anzeigen und Lichtern verzichtet Aqua auch bei ihrem Wandler-Flaggschiff . Kein Display, das die Samplingrate anzeigt oder von welcher Quelle die Signale kommen.

Bei Acoustic Quality ist Understatement angesagt, denn man verlässt sich lieber auf die klanglichen Kompetenzen. Darum wird die Quelle ebenfalls mit einem Drehregler eingestellt, der mit dem gleichen Klacken in seiner Position einrastet wie sein Pendant für die Stromzufuhr. Hier fällt allerdings auf, dass sich am La Scala statt nur vier noch eine fünfte Position dazugesellt hat. Statt nur eines S/PDIF-Eingangs mit einem BNC-Stecker gibt es nun auch einen zusätzlichen S/PDIF-Anschluss mit einem koaxialen RCA-Stecker. Dazu kommen der auch vom La Voce bekannte AES/EBU-Anschluss, die USB-B-Buchse und der firmeneigene AQlink in Form eines RJ45 Anschlusses, der hauptsächlich für die Verbindung mit dem La Diva CD-Transport gedacht ist und mit einem I²S-Protokoll arbeitet. Dieser stellt die einzige Möglichkeit dar, Samplingraten bis 384 kHz zu verwenden, denn das Limit bei der Übertragung an allen anderen Anschlüssen sind 192 kHz. Alle Anschlüsse bieten aber trotzdem die Möglichkeit, 24-Bit-Signale zu empfangen, dennoch bleibt die Frage, warum hier unbedingt ein Unterschied gemacht werden muss, wenn das Gerät an sich zu mehr fähig ist. Nun kommen wir aber zum Kernstück eines jeden Wandlers, dem eigentlichen DAC-Chip. Aqua setzt bei seinen beiden D/A-Konvertern auf Ladder-DACs, die ohne jede Form von Filtern arbeiten und so einen besonders natürlichen Klang entwickeln.

Preis: um 4890 Euro

Aqua La Scala


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 20.06.2015, 10:03 Uhr
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