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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Auralic ARK MX+


Zufallstreffer

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Vor Kurzem hatte ich wieder Besuch aus Essen. Carsten Hicking, Geschäftsführer des Vertriebs Higoto/Digital Highend kam vorbei und hatte wie so oft ganz viele Kartons unter dem Arm. Und auf einem stand Auralic, im Inneren steckte ein D/A-Wandler. Auralic kennen Sie nicht?

So richtig lang gibt’s das Unternehmen Auralic noch nicht, es entsteht aber der Eindruck, dass das Team alles tut, um groß zu werden und auch das Potenzial dazu vorhanden zu sein scheint. Alles begann in Deutschland. Xuanqian und Yuan Wang trafen sich rein zufällig (daher auch die Headline dieses Artikels) 2008 auf einer Musikveranstaltung auf der Berliner Waldbühne. Nach angeregten Unterhaltungen kamen die beiden auf die spontane Idee, eine Firma zu gründen. Die Voraussetzungen sahen ja auch gut aus, schließlich fanden auf diesem Berliner Event ein Toningenieur und ein Messtechnikspezialist zusammen. Bevor die beiden ein fertiges Produkt auf den Markt brachten, ging‘s erstmal fl eißig ans Entwickeln. In den ersten Monaten und Jahren entsprangen den beiden Hirnen zunächst ausgefeilte proprietäre Lösungen, die man schlussendlich in die für später angedachten Produkte einfl ießen lassen wollte. Also experimentierten die beiden intensiv mit EMV-Verbesserungen, Stromversorgungen und Upsampling-Routinen. All das sinnvoll kombiniert steckt im hier vorgestellten D/A-Wandler, ein dazu passender Kopfhörerverstärker kommt sehr zeitnah noch nach. Und recht ansehnlich ist der AK MX+ getaufte Wandler auch geworden. Die Design-Philosophie der Chinesen ist jedenfalls angenehm kompatibel mit dem, was ich unter ansprechend verstehe. Klare Linien, kein Schnickschnack, überhaupt nicht asiatisch-übertrieben. Das kann man zumindest aus meiner Sicht durchaus so machen. Mehr als einen Netzschalter an der Vorderseite bietet er dem Benutzer nicht an, man fi ndet nicht mal irgendwelche Lämpchen, die Samplingraten anzeigen oder Ähnliches. Die rote Status-LED blinkt, sobald kein Signal mehr anliegt, ansonsten spricht der MX+ nicht mit einem. Warum auch? Er soll lieber arbeiten und die anspruchsvolle Aufgabe erfüllen, digitale Signal so gut es geht in analoge Form zu bringen. Zwei Eingänge gibt’s dafür, einen elektrischen Digitaleingang und natürlich USB. Gleichzeitig sind die nicht verwendbar, da ja eine Quellenumschaltung fehlt. Das regelt der Wandler intern und sucht sich den zu benutzenden Eingang selbst aus. USB scheint Priorität zu haben, jedenfalls wechselt der DAC immer auf diesen Eingang, wenn ich etwas vom Computer abspiele, auch wenn gerade Musik aus einem per S/ PDIF angeschlossenen Gerät kommt. Soweit erstmal grob zu dem, was man nach kurzer Zeit und etwas Herumspielen in Erfahrung bringt, die echten Glanzpunkte off enbaren sich erst bei näherer Betrachtung. Schon beim Gehäuse geht’s los: Die für die Behausung verwendete Legierung hat ganz besonders gute Eigenschaften hinsichtlich innerer Dämpfung und elektromagnetischer Abschirmung, der schwarze Deckel wurde von innen mit Alubutyl gedämmt. Er gibt nach dem Entfernen den Blick auf eine richtig feiste Platine frei. Das geschulte Auge erkennt arsofort, dass es ganz schwer highendig in diesem Wandler abgeht. Und nicht nur das, sondern auch technisch so weit vorn, wie es geht. Auff älligstes Element auf der penibel fein bestückten Platine ist der Sanctuary-Audio- Prozessor. Tatsächlich wurde dem auch eine ganz besonders wichtige Aufgabe zuteil: Er detektiert die Abtastfrequenz des Eingangssignals und veranlasst den asynchronen Sampleratenkonverter (ein SRC4392 von Texas), für das Upsampling einen der beiden Quarze als Taktgeber zu verwenden. 48-kHz- Signale werden a

Preis: um 1500 Euro

Auralic ARK MX+


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 04.06.2012, 14:39 Uhr
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