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Kategorie: D/A-Wandler, Endstufen

Systemtest: BelCanto e.One DAC3.5VB MKII, BelCanto Ref500M


Vorschuss

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Endlich bin ich auch mal dran. BelCanto stand ewig auf meiner Liste, doch eine Zeit lang gab’s die mit einer Menge Vorschusslorbeeren gesegneten Kompaktgeräte einfach nicht hierzulande. Alles ist gut, einen Vertrieb gibt’s jetzt wieder und somit auch gleich ganz frische Ware.

Peripherie:


 Quellen:  Apple MacBook Pro, 8 GM RAM, OSX 10.9, Sonic Studio Amarra Mini-PC mit Intel i5, 8 GM RAM, Windows 7 Home, JRiver Media Center 19, JPLAY 5 Mini-PC mit Intel i5, 8 GM RAM, Arch Linux 12.01, MPD, Gnome MPD Client Heed DT
 Lautsprecher: Klang+Ton „Nada“, Audio Solutions Rhapsody 130  


Ich weiß gar nicht warum, aber ich bringe BelCanto immer vordergründig mit D/A-Wandlern in Verbindung. Die hübschen Wandler sind seit Jahren halt oft auf Fotos von ausländischen Redakteurskollegen zu sehen, die eigentlich geschlossen gute Klangergebnisse attestieren. Ich war immer ein bisschen neidisch, da ich lange Zeit keines Testgerätes habhaft werden konnte. Das hat sich zum Glück geändert, mittlerweile sind die Geräte aus Minneapolis, Minnesota hier in Deutschland wieder erhältlich. Da ich Nachholbedarf hatte, durfte es zum Start auch gleich ein ganzes HiFi-Türmchen werden. In dem Set, das mir der Vertrieb geschickt hat ist der DAC3.5 mit externem Netzteil und zwei Monoblöcke. Alle sehen zunächst recht ähnlich aus, dafür sorgen der immer gleiche Korpus und die sauber gefräste Alublende. Hübsche Sachen sind das, ohne Zweifel. Recht kompakt sind sie auch, aber das nehme ich eher als Vorteil hin, denn ich weiß ja, was drin steckt, und laufe nicht Gefahr, hier von „netten kleinen Dingern“ zu reden – es handelt sich durchgängig um erstklassige Ware. Der 3.5VB MKII ist der größte Wandler, den BelCanto im Angebot hat, von den großen PowerDACs der Black- Serie mal abgesehen.

Die Bedienung ist bei allen Wandlern aus diesem Haus gleich: Ein kombinierter Drehknopf ermöglicht Quellenwahl und Lautstärkeanpassung, im Display werden Eingang, Pegel und kurzzeitig anliegende Abtastrate angezeigt. Nettigkeiten wie die Möglichkeit, die Eingänge umzubenennen und nicht genutzte Eingänge abzuschalten, habe ich mit Freuden zur Kenntnis genommen; sollte das Display stören, kann man es auch abschalten. Bis auf die Toslink-Verbindung verarbeiten alle Eingänge PCM-Daten in bis zu 192 kHz in 24 Bit. Ganz konkret gibt’s hier neben besagter optischer Verbindung jeweils einen BNC-, Cinch und AES-Eingang. Die letzte im Bunde ist die „ST Fiber“- Buchse, die ebenfalls 192 kHz über eine optische Verbindung verarbeitet und beispielsweise wunderbar mit dem USB-Konverter namens Bel- Canto uLink harmoniert. Den kann man übrigens gut gebrauchen, denn ein USB-Eingang ist am DAC3.5 nicht vorgesehen. Wer unbedingt einen Computer anschließen möchte (was ich gut verstehen kann), ist bestens mit einem BelCanto mLink bedient, der asynchrone USB-Anbindung bis 192 kHz ermöglicht und die Daten per BNC an den DAC gibt. So kann das Verbindungskabel auch ruhig etwas länger ausfallen, so dass der Computer als Störkomponente weniger Chancen hat, in den Wandler einzustreuen.

Preis: um 3800 Euro

BelCanto e.One DAC3.5VB MKII


-

Preis: um 2800 Euro

BelCanto Ref500M


04/2014 - Christian Rechenbach

Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 07.04.2014, 22:33 Uhr
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