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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Exogal Comet Plus


Galaktische Klangsphären

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Im Zuge der ESA-Mission „Rosetta“ ist Anfang dieses Jahres das erste Mal eine Sonde auf einem Kometen gelandet. Auf dem HiFi-Markt schlägt nun ein ganz anderer Komet ein, doch beide Missionen können begeistern.

Bei der amerikanischen Firma Exogal scheint man ein Faible für die Raumfahrt zu haben, denn bereits der Firmenname beinhaltet Elemente, die man auch aus der Astronomie kennt. „Exo“ ist die griechische Vorsilbe für aus-, während „gal“ kurz für galaktisch ist. Als außergalaktisch beschreiben sich also die Gründer der Firma, zu denen auch der ehemalige Wadia-Ingenieur Jim Kinne gehört, der unter anderem den Wadia 790 PowerDAC und den Decoding Computer Wadia 27 mitentwickelte. Zusammen mit Larry Jacoby, Jeff Haagenstad und Jan Larsen gründete er im Jahr 2013 die Firma Exogal, die sich der gebündelten Erfahrung ihrer Gründer bedient, um klangoptimierte HiFi-Komponenten zu einem vertretbaren Preis zu entwickeln. Erstes Resultat dieses Zusammenschlusses ist der Exogal Comet DAC, dessen Produktname erneut auf extraterrestrische Phänomene hinweist. Hinter dem Namen verbirgt sich ein Gerät, das bei Weitem nicht die Größe eines Kometen erreicht, sondern eigentlich recht kompakte Ausmaße aufweist. Gerade einmal knapp 30 Zentimeter breit, bei einer Höhe von nur etwa 4 Zentimetern misst das Aluminiumgehäuse des kleinen D/A-Wandlers, das sich minimalistisch elegant um den schwarzen Kern mit dem eingelassenen Firmenlogo zieht.

Trotz seiner geringen Größe geizt der Comet aber nicht mit Anschlussmöglichkeiten, wie man bei einem Blick auf die Rückseite des Gerätes schnell feststellt. Natürlich werden alle nötigen Anschlüsse zur digitalen Datenübertragung geboten. AES/EBU, der optische Toslink Anschluss, und der S/PDIF-BNC-Eingang mit Koaxialadapter ermöglichen die Verbindung des Comet mit diversen Quellgeräten wie Streamern oder CD-Playern. Dazu kommt eine USB-B-Buchse, mit der man einen Musikcomputer an den DAC anschließen kann. Selbst einen Plattenspieler kann man mit dem Exogal nutzen, denn zu den verschiedenen Digitaleingängen gesellt sich noch ein praktischer analoger Cinch-Eingang für Quellen, die ihren eigenen D/A-Wandler nicht umgehen können. Auffällig sind auch noch zwei weitere Anschlüsse, die sich am Comet befinden. Zum einen ist hinten eine USB-A-Buchse verbaut, die normalerweise eher Streamern als Eingang für Mobilgeräte dient. Doch das funktioniert hier nicht, denn der Anschluss ist nur zum Laden von Tablets und Smartphones vorgesehen. Damit diese sich mit dem Comet verbinden können, befindet sich hier auch noch ein kurzer Antennenstummel, der Bluetooth-Signale empfangen kann. Diese sind jedoch nicht zur Musikübertragung, sondern zur Steuerung des Comet, denn der DAC besitzt eine eigene App.

Preis: um 2950 Euro

Exogal Comet Plus


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 30.03.2015, 15:03 Uhr
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