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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Hegel HD11


Ehrlich währt am längsten

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Aus skandinavischen Ländern kommen immer Dinge, die Charakter haben, die etwas Besonderes sind. Ich denke da an alte Volvos, hervorragende Metal-Musik und an HiFi-Schätzchen, die weitab vom Mainstream werkeln.

Peripherie:


 Quellen: Apple MacBook Pro, OSX 10.7.3, iTunes 10, Channel D PureMusic 1.86 Mini PC mit Intel Atom D425 1,8 GHz Atom, 2 GB RAM, Ubuntu 11.11, Music Player Daemon Cambridge StreamMagic 6, RipNAS Solid
 Endstufe: AVM Ovation SA8
 Lautsprecher: KEF XQ40,  Klang+Ton „Nada“

Das norwegische Unternehmen Hegel macht da keine Ausnahme. In Oslo denkt und tüftelt ein erfahrenes Team, das immer und ständig versucht, die Dinge auch mal anders zu sehen und mit den Ohren als Werkzeug zu arbeiten. Gerade auf dem Gebiet des Re-Clockings hat Hegel viele Jahre geforscht und viel herausbekommen. Die langjährige Erfahrung floss dementsprechend in alle Produkte ein und das neueste, im Umkehrschluss das, was auf die längste Erfahrung zurückblicken kann, ist der HD11. Wenn man sich mal ein wenig über das norwegische Unternehmen schlau macht, erkennt man schnell, wie ernst man es nehmen sollte. Alles, was in den Produkten steckt wird im Haus entwickelt, sowohl analoge als auch digitale Implementierungen. Man leistet sich den Luxus, so oft es geht proprietäre Lösungen zu entwickeln und einzusetzen, was zum einen garantiert, dass eine neue Technologie erst eingesetzt wird, wenn sie der Hersteller für gut genug befindet, zum anderen macht so eine Herangehensweise unabhängig von Zulieferern. Das kann zwar auch bedeuten, dass gewisse Dinge erst nach längerer Zeit Einzug in die Ausstattungsliste von Hegel-Produkten finden, doch dann funktioniert‘s wenigstens hundertprozentig. In Sachen Upsampling hält sich der Hersteller zumindest hinsichtlich Informationen zurück. Fest steht, dass ein SRC von Asaki Kasi verbaut ist, der die ankommenden Signale auf eine dem Abtastratenumsetzer nachgeschalteten D/A-Wandler willkommene Samplingfrequenz rechnet. An dieser Stelle haben die Skandiavier ganz besonders viel Hör- und Messerfahrung eingebracht, denn das ist ein sehr kritischer Punkt in der Digitalkette. Grundsätzlich teilt Hegel meine Meinung, dass bedingungsloses Upsampling auf eine möglichst große Frequenz (die auf der Packung besonders beeindruckend aussieht) selten zum zufriedenstellenden Ziel führt.

Preis: um 1050 Euro

Hegel HD11


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 25.09.2012, 11:29 Uhr
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