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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: HiFi-Akademie PowerDAC mit neuer P6-Endstufe


Raus aus dem Elfenbeinturm

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Ein Gerät namens PowerDAC verspricht einem eigentlich zwei Dinge:  Wandeln und Verstärken. Doch beschränken muss man sich darauf  nicht, denn hier kann man deutlich mehr bekommen.

Bei der HiFi Akademie in Leimen entstehen digitale und analoge Musiksysteme, die sich ein wenig von denen anderer Anbieter unterscheiden. Da hier nämlich jedes einzelne Gerät auf Kundenwunsch hergestellt wird, ist es dabei möglich, sich genau das System zusammenstellen zu lassen, das man braucht. Anstatt also die vorgegebenen Spezifikationen als in Stein gemeißelt zu betrachten, dienen diese zunächst als Grundlage für einen Baukasten, der einem deutlich mehr Freiheiten erlaubt, als das normalerweise der Fall ist. So zum Beispiel beim HiFi Akademie PowerDAC. Grundlage ist hier natürlich in erster Linie der Digital-Analog-Wandler für externe Quellen. Gleich sechs verschiedene Geräte können hier bereits angeschlossen werden, wofür zwei optische Eingänge mit Toslink, ebenso wie gleich vier koaxiale S/PDIF-Buchsen bereitstehen. Als Plattform setzt man bei der HiFi Akademie auf einen Burr Brown PCM1794, der sich über die Jahre hinweg mittlerweile sehr viele Fans gemacht hat und auch hier seine typischen Vorzüge ausspielen kann. Signale mit bis zu 192 kHz verarbeitet der unscheinbar anmutende Vielfüßer, mit Worttiefen bis zu 24 Bit. Das ist zwar heutzutage nicht mehr das Maß aller Dinge, doch abgesehen von einer Handvoll Alben in noch höheren Auflösungen, ist man hier für alle Eventualitäten gut gerüstet und dem HighRes-Vergnügen steht nichts im Wege.

Außerdem kann per Computer ein internes DSP angepasst werden, um Vorlieben oder Raum bei der Wandlung besondere Berücksichtigung zu schenken. Doch das reine Wandeln der Daten ist eben nur die halbe Kernkompetenz des PowerDAC, denn schließlich soll hier ein DAC mit einer guten Portion Leistung versehen werden, um die sich ein passender Verstärker kümmern muss. Hier fand dieses Jahr aber noch eine größere Veränderung im eigentlich schon länger bekannten PowerDAC statt. Ab jetzt kommt nämlich auch im hier die neue Endstufe des PowerAMP P6 zum Einsatz. Bereits seit etwa zehn Jahren, erfährt der Verstärker immer wieder kleine Verbesserungen und wurde in seiner neusten Inkarnation noch einmal kräftig umgekrempelt. Das Feedback der Endstufe wird nun nicht mehr vor, sondern nach dem Ausgangsfilter abgegriffen und sowohl in den Modulator eingespeist, wie auch mit dem Eingangssignal abgeglichen. Dies führt dazu, dass die Endstufe nun sowohl im Signal, wie auch im Audiobereich noch linearer Arbeitet. Dadurch erhöht sich außerdem der Dämpfungsfaktor des Verstärkers und auch der Klirrfaktor konnte so insgesamt etwas reduziert werden.  An der Leistung des PowerAMPs und damit eben auch des PowerDACs, hat sich glücklicherweise jedoch nichts geändert, denn die Systeme sind hier sehr gut aufgestellt.

Preis: um 3040 Euro

HiFi-Akademie PowerDAC mit neuer P6-Endstufe


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 13.02.2017, 15:02 Uhr
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