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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: Metrum Acoustics Pavane


Frisch aus dem Süßwarenladen

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Schöne neue Welt: Es gibt eine Vielzahl extrem leistungsfähiger Digital-/ Analogwandler-Chips da draußen, mit denen der Aufbau einer extrem leistungsfähigen, alle erdenklichen Formate beherrschenden Schnittstelle zur analogen Welt ein Kinderspiel ist. Und was machen die Highender? Ignorieren all das.

Undankbares Pack. Da gibt  man ihnen schon die schönsten Spiel-sachen an die Hand und dann wollen  sie‘s nicht, diese Highender. Zur Gilde der Uneinsichtigen gehört auch  der Holländer Cees Ruijtenberg, der  sich ein ganzes Jahr Zeit nahm, um  seine eigene Konverterlösung zu entwickeln.  Warum? Aus dem gleichen  Grund, warum analoge Verstärkerstufen immer noch mit Einzeltransistoren aufgebaut werden und nicht mit integrierten Operationsverstärkern. Oder  gar  mit  Röhren.  Auf  dem  Papier  ist  das alles Schnee von gestern. Die neuen Bauteile können alles besser, die  Spezifikationen  lesen  sich  absolut  beeindruckend. Wenn  da  nicht das  mit  dem  Klang  wäre:  In der  audiophilen  Gemeinde steht völlig außer Frage,  dass astronomische Störabstände und  winzige  Verzerrungswerte alles Mögliche sind, aber eben kein Garant  für  guten Klang. Cees Ruijtenberg startete mit uralten „Non-Ovesampling“- Chips aus der Frühzeit des CD- Players, mit den legendären Philips- Typen TDA1541 und TDA1543.

Das sind einfache 16-Bit-Wandler, können,  wenn in geeigneter Umgebung betrieben, aber ganz hervorragend Musik  machen.  Ruijtenberg  versuchte,  den  Oldies ihr Geheimnis zu entreißen und  erschuf basierend auf seinen Erkenntnissen – einen Schokoriegel. Der heißt  „DAC One“ und beeinhaltet einen  16-Bit-Wandler. Das vergossene Modul erinnert optisch in der Tat an ein  Erzeugnis der Süßwarenindustrie und  funktioniert ähnlich wie die Philips- Klassiker. Drin steckt ein so genannter  „Ladder-DAC“, bei dem eine Vielzahl  von geschalteten  Widerständen  entsprechend dem angelegten digitalen  Zahlenwert für einen entsprechenden  Ausgangsstrom sorgt. Ohne  Tricks,  ohne Kniffe, ohne  Sparmaßnahmen.  Ruijtenbergs Modul wandelt extrem  schnell, ein dazu passender Strom-/ Spannungswandler ist mit an Bord. Von  diesen  Leckerchen  stecken  im  Spitzen-Fertiggerät  „Pavane“  gleich  acht Stück. Und das geht so: Vier Module bedienen einen Kanal. Vier? Wie- so  das  denn? Weil  man  sich  ein  paar  Dinge einfallen lassen muss, um mit  16-Bit-Wandlern 24 Bit Auflösung zu  erzielen.

Preis: um 3950 Euro

Metrum Acoustics Pavane


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 23.02.2016, 10:03 Uhr
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