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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: North Star Design Supremo


Sternenklar

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Italien hat viel Tradition. Das römische Reich prägte den Rechtsstaat, die Renaissance die bildenden und musischen Künste. Doch wie North Star Design aus Vecciano zeigt, geht es auch heute ganz modern.

Gleich vier verschiedene USB-Wandler sind bei North Star Design zurzeit im Programm, alle mit Namen, die bereits klarmachen, dass man sich hier viel zutraut. Intenso, Impulso, Excelsio und unser Testmuster, das Flaggschiff Supremo, bieten mit zunehmendem Preis immer mehr Funktionen. Doch dass die Geräte überhaupt ihren Weg in die HiFi Welt gefunden haben ist erstaunlich, denn angefangen hat die Firma nicht mit Audioequipment, sondern mit Navigationstechnik für den Schiffsverkehr. Während der Entwicklung entdeckte das Team um Firmenchef Guiseppe Rampino aber seine Vorliebe für digitale Musiktechnik. Das ist schön, denn die offene See liegt mir persönlich weit weniger als hochwertige Audiogeräte. Also zum Supremo: Der Name deutet es schon an, hier wird nichts zurückgehalten und ein Blick in die Ausstattungsliste unterstreicht den Anspruch noch einmal. Da wären schon einmal die Möglichkeiten, was die Samplingraten angeht, denn sowohl bei PCM-Formaten als auch bei der DSD-Wiedergabe wird hier alles ausgereizt. 384 kHz bei 32 Bit und Doppel-DSD mit 5,6448 MHz bieten Zukunftssicherheit, denn viel Musik, die den D/A-Wandler hier an seine Grenzen bringen könnte, gibt es noch nicht. Auch bei den Anschlussmöglichkeiten wird alles geboten, was das audiophile Herz begehrt.

Streamer, CD-Laufwerke und Fernseher bedienen sich am besten mit den koaxialen S/PDIF- oder den optischen Toslink-Eingängen, von denen am Supremo jeweils gleich zwei zur Verfügung stehen und auf Input warten. Dazu kommt auch eine AES/ EBU-Schittstelle mit dem bekannten dreipoligen XLR-Stecker. Kernstück ist jedoch der USB-B-Eingang, der den Anschluss eines Musikcomputers ermöglicht. Nutzer von Applegeräten können hier wie immer auf einen Treiber verzichten, während Windows-User das nötige Tool von der Herstellerhomepage herunterladen können. Beim Timing der Signale überlässt der Supremo nichts dem Zufall, denn die asynchron arbeitende Schnittstelle entscheidet selbst, wann der Computer seine Daten an den DAC liefern soll. Direkt neben der praktischen Allzweckbuchse liegt noch ein weiterer Eingang, der in Form eines RJ45-Anschlusses daherkommt. Dabei handelt es sich aber nicht um einen Ethernetanschluss, sondern um eine Möglichkeit, Daten per I²S-Protokoll zu übertragen. Diese Option wird zwar bisher nur von wenigen Geräten auf dem Markt unterstützt, doch sie bietet den Vorteil, dass dort Clock- und Datensignale getrennt voneinander verarbeitet werden, so dass die Entstehung von Jitter verhindert wird. Besonderer Wert wird bei North Star Design auch auf die Stromversorgung gelegt.

Preis: um 3000 Euro

North Star Design Supremo


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 19.06.2015, 14:54 Uhr
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