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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: PS Audio NuWave DSD


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Das Tonformat DSD wird von vielen Audiophilen immer noch etwas kritisch beäugt, und die Musikindustrie scheint selbst normalen PCM-High-Res Formaten nicht zu trauen. Für alle Überzeugten rüstet PS Audio seinen NuWave DAC trotzdem auf.

DSD ist immer noch nicht  alltäglich. Zum  einen  liegt  das  an  der  Diskussion um die nur vermeintlichen  klanglichen Vorteile des Formates und  andererseits an den technischen Gegebenheiten bei der Aufnahme. Wer sich  einmal  in  ein  entsprechendes  audiophiles Internetforum wagt, wird schnell  sämtliche  Stellungnahmen  zu  dem  Theema präsentiert bekommen, was  in Art der Diskussion teilweise schon einem Glaubenskrieg der Musikfans  gleichkommt. Zum anderen liegt die  Obskurität von DSD aber auch an der  Musikindustrie selbst, die bei Verkäufen immer noch stark auf die CD setzt  oder  leider  weiterhin  krampfhaft  am  MP3-Format festhält. Dennoch ist es für Musikhörer schön,  wenn die eigenen Geräte vielseitig einsetzbar  und  zukunftssicher  sind.  Darum wird aus dem bereits bekannten NuWave DAC nun der NuWave  DSD.  Äußerlich  verändert  sich  dabei  erst einmal kaum etwas. Im Gegensatz zu seinem größeren Gegenstück,  dem PS Audio Direct Stream DAC,  kommt der NuWave mit wesentlich  weniger Platz aus.

Trotzdem setzt PS  Audio  hier  zum  Großteil  die  gleiche  Technik  ein,  und  die  hat  es  ziemlich  in  sich.  Kernstück  ist  natürlich  der  Wandler-Chip. Hier greifen die Jungs  aus Colorado auf den ES 9016KSM  aus dem Hause ESS zurück, der aus der  Premiumreihe  des  Halbleiterherstellers  stammt,  die  sich  in  hochwertigen  Audioprodukten  einen  echten  Namen  gemacht haben. Damit verarbeitet der  kompakte Wandler PCM-Daten von  CD-Qualität bis hin zu echtem High  Res mit 192 kHz bei 24 Bit. Lediglich  der optische Anschluss ist auf 96 kHz  begrenzt, da die Verbindung per Lichtleiterkabel  technisch  nicht  mehr  zulässt. Die neu hinzugekommene DSD-Verarbeitung ist hingegen nur an der  USB-B-Schnittstelle  beziehungsweise  am HDMI-Anschluss möglich. Letzterer ist an einem D/A-Wandler  etwas ungewöhnlich, aber schnell zu erklären. Während sich dank Computer-Audio-Enthusiasten  auch  USB-Kabel  mittlerweile im Audiobereich etabliert  haben, ist nun auch das von Fernsehern  und Blu-ray-Playern bekannte HDMI-Kabel  auf  dem  Vormarsch,  denn  diese digitale  Verbindung lässt die Übertragung von I2S-Signalen zu.

Preis: um 1600 Euro

PS Audio NuWave DSD


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 22.03.2016, 09:56 Uhr
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