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Kategorie: D/A-Wandler

Einzeltest: V-Moda VAMP Verza


Bissig

8265

High End unterwegs ist schwer angesagt. Das erkannte V-Moda schon früh und brachte mit dem Vamp eine echte High-End-Lösung für Apples Smartphone. Heute muss man auf mehr als nur Apple setzen, sind wir doch mal ehrlich.

Peripherie:


 Apple iPod Classic
 Apple iPhone 5
 Samsung Galaxy S3
 Kopfhörer: V-Moda Crossfade LP2, German Maestro GMP400  


Der „Ur-Vamp“ verstand sich seinerzeit ausschließlich mit iPhone 4 und 4S, was den Kundenkreis natürlich einschränkte. Das aktuelle Modell kommt nämlich gänzlich ohne „Telefoneinschub“, sondern als eigenständiges Produkt. Bei V-Moda hat man sich ein ganz nettes und vor allem handwerklich toll ausgeführtes System einfallen lassen, um einen mobilen DAC/Kopfhörerverstärker auf den Markt bringen zu können, der mit mehr als nur einem Quellgerät zusammenarbeitet und trotzdem auf das übliche Verbinden per Gummiband verzichtet. „Verzadock“ werden die „Handyschalen“ genannt, die es für das iPhone 5 und das Samsung Galaxy S3 gibt. Diese Alu-Schalen wurden maschinell so penibel genau gefertigt, dass alles wunderbar einrastet und beim Zusammenschieben von Telefon und VAMP ein Geräusch ertönt, als würde man eine Shotgun laden. Das ist schon sehr elegant gelöst, auch wenn nichts dagegen zu sagen ist, das Handy in eine und den (ohne Zusatzgehäuse ja kleineren) Vamp in eine andere Tasche zu stecken und ein langes USB-Kabel zu verwenden. Müssen Besitzer eines Galaxy S4 oder Note II sowie iPhone- 4-Nutzer ja wahrscheinlich erst mal eh so machen, für die gibt‘s noch keine Extra-Gehäuse.

Die meisten anderen Android-Geräte unterstützen den USB-Audio-Transfer eh nicht, weshalb sich Besitzer der nicht im Testkasten gelisteten Telefone um etwas anderes bemühen oder umsatteln müssen. Manch einer wird den Verza als recht groß empfinden. Ich sage nur: Da ist ja auch ‘ne Menge drin. Erst mal beinhaltet das Gehäuse jede Menge Akku. Klar, denn der Kopfhörerverstärker muss mindestens so lange arbeiten können wie ein Mobiltelefon (okay, das ist heutzutage keine Kunst mehr) und es auf auch noch laden können. 7 Stunden Betrieb schafft der Verza, was für eine normale Zugfahrt genug ist. Weiter geht‘s mit der Tatsache, dass der Kalifornier, um den angepeilten Funktionsumfang bieten zu können, zwei D/A-Wandler braucht. Einer davon ist ein USB-Wandler und kümmert sich um Datenempfang und Wandlung von Signalen, die Computer und Android- Telefone liefern, der andere ist für die Extrawurst Apple und die iPhone- und iPod-Modelle, die man anschließt. Beide DACs sind von hochwertiger, teurer Art, was man von einem Mobilgerät dieser Kategorie heutzutage ja fast schon erwartet, obwohl‘s bis vor Kurzem noch niemand bieten konnte. Trotzdem sind die Wandler natürlich so ausgelegt, dass sie wunderbar mit Smartphones zusammenarbeiten, weshalb man auf native Unterstützung von hochaufgelöster Musik verzichten muss, auch wenn der Vamp als USB-DAC eingesetzt wird.

Preis: um 600 Euro

V-Moda VAMP Verza


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Christian Rechenbach
Autor Christian Rechenbach
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Datum 29.08.2013, 09:07 Uhr
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