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Kategorie: DLNA- / Netzwerk- Clients / Server / Player

Usertest: QNAP TS-439 Pro Turbo NAS


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Hinweis: Der Preis ist ohne Festplatten. Das gerät kann bis zu 4 x 2 TB-Platten aufnehmen, diese müssen separat erworben werden. Anschluss/Inbetriebnahme Der Anschluss die Inbetriebnahme gestaltet sich als einfach. Ebenso der Einbau / das Hinzufügen von Festplatten. Der Mechanismus zum Einschieben / Verriegeln der Platten ist ein wenig wackelig für das Geld, sonst aber fein (braucht man ja nicht so oft.) Das Updaten der Firmware ist einfach gelöst. Ausstattung/Bedienung Das Gerät läuft sehr zuverlässig. Es ist leider nicht lüfterlos, so dass Geräusche vom Lüfter und Festplatten einen Betrieb entfernt vom Hörplatz nahe legen (aber Netzkabel sind ja bis 100 m spezifiziert) Das Kopieren von Dateien über die Gigabit-Ethernet-Schnittstellen geht ordentlich schnell von statten. Die Bedienung ist einfach über eine Web-basierte Oberfläche ... ... solange es sich um die mitgelieferten Services / Funktionen handelt. Das QNAP basiert auf einem Linux-System, das zunächst unter dieser Oberfläche verborgen ist. Eine Reihe weiterer Funktionen können über sogenannte QPKG-Pakete noch relativ bequem dazu installiert werden. Wenn es denn aber darum geht, bestimmte Funktionen zu erweitern, kann es passieren, dass man sich dazu auf die Kommandozeilen-Ebene begeben muss um auf Linux-/Unix-Ebene Befehle einzugeben und Dateien zu manipulieren ...

und da hört es auf lustig zu werden. Ärgernis ist für insbesondere, dass der Twonky-MediaServer zum einen nicht in die sonst recht benutzerfreundliche QNAP-Bedienoberfläche integriert ist, zum anderen aber ein zwanghafte Kopplung zwischen Firmware-Release des QNAP und der dort integrierten Twonky-Version besteht. Twonky hat es fertig gebracht, den Funktionsumfang seiner Version 5.x gegenüber der 4.x deutlich zu reduzieren. Mit den aktuellen Firmare Release von QNAP gibt es aber nur Version 5.x von Twonky. So ist es in 5.x nicht möglich die "Knoten" festzulegen, anhand derer man in der Bibliothek navigieren kann. Bewertungen in den Metadaten werden nicht unterstützt, das Transcodieren ist auf MP3 beschränkt (von FLAC nach MP3 wird nicht unterstützt), an den Client wird beim Abspielen nur der Album-Artist übertragen, nicht der Track-Artist (was bei Sampler dazu führt, dass alle Stücke als von "Various Artists" angezeigt werden und und und ... Dazu kommt, dass QNAP keinen Support für Twonky leistet (obwohl als Bestandteil des NAS mit beworben) und Twonky keinen Support für die NAS/Linux-Versionen seiner Software bietet, sondern sich nur noch auf Windows zu konzentrieren scheint. Ich rate jedem, sich vor dem Kauf die entsprechenden Foren von QNAP und Twonky anzuschauen. Klang/Bild Bei Zuspielern für Netzwerkplayer keine Angabe. Fazit Hardware und Funktionen als File-Server sowie für Apple's Time-Machine fein.

Ansonsten gut, wenn man mit den vorhandenen Funktionen des Media-Servers zurecht kommt. Bei weitergehenden Ansprüchen ist das die Schwachstelle des Gerätes wie derzeit nur schlecht integriert und vom Support unterstützt. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier nicht.

Preis: um 680 Euro

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QNAP TS-439 Pro Turbo NAS

2.0 von 5 Sternen

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Autor ickehier
Datum 18.06.2010, 22:56 Uhr
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