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Kategorie: DVD Film

Usertest: Das Streben nach Glück


Dramatik mit Herz

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Das Will Smith ohne Zweifel zu den derzeitig besten Darstellern Hollywoods zählt ist bekannt. Blockbuster wie Independence Day, MIB, Wild Wild West oder Ali sind der beste Beweis dafür. Doch was Will Smith (im übrigen zusammen mit Sohn Jaden) in DAS STREBEN NACH GLÜCK leistet ist einfach grandios! Meiner Meinung nach absolut Oscarreif !!! Inhalt: Das Streben nach Glück ist ein herzerwärmender Film der nicht nur demonstriert, wie gute, hart arbeitende Menschen fast über Nacht obdachlos werden können, sondern auch Will Smith Gelegenheit für eine Glanzvorstellung als heruntergekommener Vater gibt, der das Leben seiner Familie bessern möchte. Smith, der für gewöhnlich in leichtgängigen, burschikosen Rollen besetzt wird ist einfach wundervoll in diesem Film, selbst in den Szenen, die geradezu schamlos auf der großen Gefühlsklaviatur spielen. Der Film basiert auf der wahren Geschichte von Chris Gardner, einem Vertreter aus San Francisco, der zwischenzeitlich mit seinem Sohn (hier toll gespielt von Smiths eigenem Sohn Jaden) auf einer Herrentoilette Unterschlupf suchen musste. Gardners Weg aus dieser misslichen Lage hin zum großen Geschäftserfolg wurde seinerzeit in den USA bereits ausführlich medial aufbereitet, so dass das glückliche Ende auch hier jederzeit abzusehen ist und wenig echte Spannung entsteht. Und natürlich kann man bei so einer herrlich amerikanischen “Vom Tellerwäscher zum Millionär“-Geschichte nur mit einem Happy End rechnen.

Das Schöne (und zu einem gewissen Teil auch das Spannende) an diesem Film ist die Art, wie die Geschichte erzählt wird. Obwohl er die ganze Zeit umher eilt, um Termine einzuhalten und sein Kind abzuholen, entwickeln sich die Dinge nicht sehr schnell für Chris. Als er ein Praktikum in einer angesehenen Börsenmakler-Firma ergattert, gibt es einen Haken: Es wird nicht bezahlt und eignet sich weitaus besser für Kinder reicher Eltern als einen alleinerziehenden Vater ohne sonstiges Einkommen. In vielen Szenen gerät man als Zuschauer mit Chris zusammen in Panik und fragt sich, wie er für sein Kind noch etwas zu Essen bekommen soll. Während Smith und sein Sohn Jaden viele schöne Momente miteinander teilen, fällt Thandie Newton leider nur die undankbare Rolle von Chris’ schriller Ehefrau zu, welche die Familie früh im Film verlässt. Die Rolle ist keine besonders große Herausforderung für diese talentierte Schauspielerin, und ihr Abgang hat keine sonderlichen Auswirkungen auf den Verlauf der Handlung. Die große, inspirierende Geschichte, die sich schon im Titel andeutet (Das Streben nach Glück wird im berühmtesten Satz der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung als Grundrecht aller Menschen bezeichnet), bekommt man aber auch ohne Newtons Zutun geliefert.

Und Will Smith hat spätestens mit dieser heldenhaften Rolle bewiesen, dass in ihm weit mehr lauert als ein cooler Actionstar. Fazit: Einfach genialer Streifen, den man unbedingt gesehen haben muss und der einen zum Nachdenken verleitet. Aber wichtig: Unbedingt mit der besseren Hälfte schauen!

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Das Streben nach Glück

4.0 von 5 Sternen

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Autor Evinger
Datum 28.09.2009, 13:33 Uhr
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