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Kategorie: Fernseher

Einzeltest: LG 55LA7909


Alles im Griff

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LG setzt in diesem Jahr auf die Weiterentwicklung seiner 3D-fähigen Smart-TVs. Wir haben den brandneuen 55LA7090 als Vorserienmuster auf den Prüfstand gestellt.

Das nahezu rahmenlose, sehr schmale Display scheint über seinem gegabelten Standfuß zu schweben. Hinter der leichtfüßigen Optik steckt freilich ein technisches Schwergewicht.

Austattung


Als waschechter Smart TV hat der 55LA7909 LAN und WLAN integriert, um Inhalte aus dem Heimnetzwerk und dem Internet einschließlich HbbTV wiederzugeben. Neuerungen sind eine USB-3.0- Schnittstelle (außerdem gibt es zwei USB 2.0) und die direkte Verbindung mit dem Smartphone über Wi-Fi Miracast. Zudem wird MHL unterstützt. Während MHL ein spezielles Verbindungskabel benötigt, stellt Miracast eine drahtlose Wi-Fi-Verbindung zum TV her und zeigt den Inhalt seines Displays auf dem großen Fernseher. Im Test haben wir mit einem LG Optimus G ein Video per Miracast zum 55LA7909 gestreamt, mit unterbrechungsfreier Wiedergabe und einem leichten Versatz zwischen Ton und Bild.  Mit seinem HDTV-Multituner unterstützt der 55LA7909 TV-Mitschnitte auf einer USB-Festplatte (DVR-Funktion). Die LG-Remote-App kann das laufende Programm auf ein entsprechendes Smartphone streamen. Für Videotelefonie ist eine Web-Kamera als Zubehör erhältlich, im Zubehör enthalten sind u.a. ein Satz 3D-Polfilterbrillen und ein NFC-Aufkleber. Hält man ein Android- 4.2-Handy mit NFC-Funktion an den Aufkleber, der sich beispielsweise unter der Tischplatte befinden kann, vernetzen sich Handy und TV automatisch miteinander. 

Bedienung


LG legt dem 55LA7909 eine neuartige Magic Motion Remote mit „Voice Control“, also Spracheingabe bei, mit der alle TV-Funktionen einschließlich der Menüs und Apps gesteuert werden können. Mithilfe der Pfeiltasten, dem Scrollrad und der eingebauten Bewegungserkennung, die einen Mauszeiger auf dem Bildschirm steuert, gelingt die Bedienung recht gut. Eine gewisse Zeit zur Gewöhnung ist allerdings erforderlich, zumal Ziffern und Farbtasten nur auf dem TV-Bildschirm angezeigt werden und körperlich fehlen. Die Spracherkennung funktionierte im Test recht zuverlässig, wenngleich man hin und wieder „Missverständnisse“ einkalkulieren muss. Außerdem ist die Magic Motion Remote als Universal-Fernbedienung programmierbar, mit der sich die meisten Settop-Boxen, Blu-ray- Player etc. in den wichtigsten Funktionen steuern lassen. So haben Sie mit der LG-Steuerung ein ganzes Heimkino-System im Griff. Eine pfiffige Alternative zur Magic Motion Remote ist LGs Smartphone- App, die mit einem Handy wie dem Optimus G startet, sobald das Telefon mit dem mitgelieferten NFC-Tag (einem RFID-Aufkleber) in Berührung kommt. Sie kann neben der Steuerung von TV-Empfang und Internet-Apps auch das laufende Programm aufs Handy-Display streamen, sofern es unverschlüsselt über DVB empfangen wird. 

Preis: um 2400 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
LG 55LA7909

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Herbert Bisges
Autor Herbert Bisges
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Datum 16.08.2013, 17:46 Uhr
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