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Kategorie: Games MAC

Einzeltest: Application Systems The Next Big Thing


Monstermäßiger Spaß

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Pendulo-Studios schickt uns in The Next Big Thing ins Hollywood der 50er-Jahre, wo Menschen und echte Monster friedlich miteinander leben. Ist das Point’n’Click- Adventure der nächste große Hit?

Story


Liz und Dan sind Reporter beim „Quill“ und können sich nicht ausstehen. Dennoch wurden sie vom Chef zu Fitz Randolphs Filmpreisverleihung geschickt, um von der High-Society und Monsterwelt zu berichten. Dabei beobachten die beiden, wie „Big Albert“ durch ein Fenster in die Villa einsteigt und wittern sogleich eine Riesenstory. Liz geht der Sache nach und verschwindet spurlos – Dans Spürsinn ist gefragt ...

Gameplay


Abwechselnd steuern wir die beiden Protagonisten durch die Monsterwelt von The Next Big Thing. Ein Erzähler hält die Geschichte geschickt zusammen und gibt schon einmal den einen oder anderen Hinweis zur Lösung. Die Rätsel sind meist logisch aufgebaut und auch von Anfängern gut zu meistern. Figuren im Spiel bewegen sich sehr flüssig, die Zwischensequenzen bereiten großes Vergnügen. Leider sind einige Dialoge sehr flach und ohne jeglichen Witz. Hierin liegt die größte Schwäche des Spiels, das können die Entwickler bei Pendulo-Studios eigentlich besser. Und wo wir schon beim Meckern sind – warum begeben sich Liz und Dan nicht wenigstens zeitweise gemeinsam auf Rätseljagd? Sehr gut gelungen sind die Inventar-Verwaltung und die Ingame-Hilfe.

Grafik und Sound


The Next Big Thing macht beim Spielen großen Spaß, da es grafisch einiges fürs Auge zu bieten hat. Die B-Movie-Atmosphäre der 50er-Jahre kommt gut rüber und die Monster und Szenarien sind mit viel Liebe gezeichnet. Ab und an ist die deutsche Synchronisation etwas emotionslos, doch insgesamt sind die Sprecher gut gewählt. Alles richtig macht die musikalische Unterhaltung, die stets gut zum Setting passt.

Suchtfaktor


Insgesamt gibt es drei Schwierigkeitsgrade, die sich aber leider nicht inhaltlich unterscheiden. Lediglich Hilfen und/oder Hotspots lassen sich deaktivieren. Die Rätsel sind gut in die Story integriert, allerdings für erfahrene Spieler oft zu einfach bis banal. Nach etwa sieben Stunden ist der Spaß vorbei, Anreiz für ein erneutes Spielen besteht kaum.

Fazit

The Next Big Thing macht trotz einiger Schwächen großen Spaß und überzeugt mit seiner liebevollen Darstellung, einfachen Steuerung und durchgeknallten Charakteren.

Preis: um 25 Euro

Application Systems The Next Big Thing


-

Bewertung 
Atmosphäre / Story 25%

Gamesplay 25%

Grafik 20%

Sound 20%

Suchtfaktor 10%

Ausstattung & technische Daten 
Plattform Mac 
Vertrieb Application Systems, Heidelberg 
Alterseinstufung (USK) 12 
Preis (UVP) 25 
Schwierigkeitsgrad Anfänger, Amateur 
+ sehr schöne Grafik · tolle B-Movie- Atmosphäre · gute Steuerung 
- zu leichte Rätsel · sehr kurz · einfache Dialoge 
Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
Kontakt E-Mail
Datum 05.12.2011, 14:01 Uhr
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