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Kategorie: Games PC

Einzeltest: Kalypso Tropico 4


Tropico 4

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 Einmal Diktator sein, das pralle Inselleben genießen und mit leckeren Cocktails, schönen Frauen und nie enden wollenden Partys die Tage und Nächte verbringen? Als Inseldiktator in Tropico 4 könnten Sie das erleben – oder etwa doch nicht?

Story


Nein, das Leben als „El Presidente“ ist ganz Gewiss kein Zuckerschlecken. Anstatt in Saus und Braus leben zu können, muss man erst einmal Geld verdienen, seine ständig jammernden Untertanen zufrieden stellen und auch noch zusehen, das einem keiner der Konkurrenten ans Leder will. Da bleibt kaum Zeit für einen leckeren Drink oder zum Betrachten der atemberaubend schönen Sonnenuntergänge in der tropischen Inselwelt. Außerdem wollen die nächsten Wahlen gewonnen werden, dazu sollte man geschickt um die Gunst der verschiedenen Fraktionen buhlen. Wer Kirche, Umweltschützer, Kommunisten, Kapitalisten und noch ein paar andere auf seine Seite zieht, kann sich des Erfolgs fast gewiss sein. In Tropico 4 braucht man da nicht lange zu fackeln, schließlich lässt sich als Inseldiktator das Gesetz zu seinen eigenen Gunsten verbiegen. Und für unfaire Geschäfte, aus denen ordentlich Profit gezogen wird, sind wir auch zu haben.

Gameplay


Wir starten meist um das Jahr 1950 herum mit dem Aufbau einer hoffentlich bald prächtig blühenden Inselwelt. Wie bei anderen Wirtschaftssimulationen gewohnt, bauen wir dazu ein paar Grundgebäude, die Geld in die Kasse spülen. Die Arbeiter kümmern sich selbstständig um die Errichtung der Gebäude, so dass sie schnell in die Höhe wachsen. Nach und nach sorgt man dafür, dass die Bewohner der Insel eine Bleibe haben, immer satt sind und sich gesund und sicher fühlen können. Forschen wollen wir auch ein wenig, also errichten wir Schulen und Universitäten, damit wir später Waffenfabriken und Kraftwerke errichten können. So in der Art beginnen mehr oder weniger alle Szenarien in Tropico 4. Doch das macht die Wirtschafts-Simulation nicht minder spannend, da sich die 20 Kampagnen unterschiedlich entwickeln und es viel Abwechslung durch die vielen Haupt- und Nebenaufgaben gibt. Miteinander gut verwoben sind der Politik-, Wirtschafts- und Aufbaupart, offene Fragen zum Zusammenhang der Dinge bleiben kaum. Unser ganz zu Anfang selbst erstellter Präsidenten- Avatar wird sich weiterentwickeln und die Geschicke der Insel leiten. Die Geschichte in Tropico 4 wird sehr witzig und mit viel Ironie erzählt, dazu passen die herrlichen Kommentare aus dem Radio. Zwar wiederholen sich diese nach einer Weile, doch dem Spaß tut dies keinen Abbruch. Neu beim aktuellen Teil von Tropico ist das Auftragssystem, das einem zu gewissen Zeitpunkten im Spiel neue Aufträge erteilt. Wann diese erledigt werden, bleibt dem Spieler meist selbst überlassen. Wer sich also beim Aufbau seiner Wirtschaft viel Zeit lässt, hat es anschließend einfach mit allen anstehenden Arbeiten. Das Handling des Spiels geht größtenteils voll in Ordnung, nur die Statistik- und Filterfunktionen sind nicht besonders eingängig.

Preis: um 45 Euro

Kalypso Tropico 4


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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 16.11.2011, 14:33 Uhr
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