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Kategorie: Games Playstation 3

Einzeltest: Electronic Arts Need For Speed: The Run


NFS: The Run

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Einsteigen und Vollgas geben – wie spielt sich der aktuelle Teil der Need-For- Speed-Reihe?

Story



Dreitausend Meilen von San Francisco nach New York. Keine Tempolimits, keine Regeln und keine Gnade. In „Need For Speed: The Run“ muss Jack ein hochdotiertes und höchst illegales Rennen quer durch die USA gewinnen. Keine Verbündeten helfen ihm dabei, nur fahrerisches Können und ein großer Fuhrpark mit den heißesten Schlitten aller Klassen bestimmen über Erfolg oder Misserfolg. Jack wird gejagt: von der Konkurrenz, von der Polizei und von ein paar üblen Burschen, die ihm nach dem Leben trachten .  Run ist spektakulär: Jack landet gefesselt am Lenkrad eines Porsches in der Schrottpresse und bangt um sein Leben. Knapp dem Tod entkommen, müssen wir als Jack vor bewaffneten Typen flüchten. Dazu schnappen wir uns einen herumstehenden Audi S4 und fahren um unser Leben. In diesem Teil von Need For Speed wird so etwas wie eine Geschichte erzählt, an der sich das Spiel über die gesamte Dauer entlanghangelt. Die Inszenierung gelingt recht packend, die Ingame-Videosequenzen sind grafisch hervorragend gelungen. Steuern lassen sich die vielen Autos recht präzise; das ist auch bitter nötig, da schon in Fahrerstufe „Normal“ der Schwierigkeitsgrad sehr hoch ist. Die Fehlertoleranz ist außerordentlich niedrig, kommt man von der Straße leicht ab, wird man sofort auf den letzten Kontrollpunkt zurückgesetzt. Gleiches gilt für den Fall, dass man von der Polizei erwischt wird. Früher konnte geschicktes Manövrieren eine Verhaftung verhindern, aktuell hat man kaum eine Möglichkeit, dem Zugriff der äußerst aggressiven Polizisten zu entgehen. Leider sind die Spielemodi zu linear, das bedeutet, dass stets nach dem gleichen Motto gefahren werden muss: Plätze oder Zeit gutmachen und Konkurrenten besiegen. Auf Dauer ist das nicht gerade sehr packend – schade eigentlich, denn das Fahren macht weiterhin großen Spaß und die Landschaften und Straßen sind abwechslungsreich.

Grafik und Sound



Grafisch ist The Run gut gelungen, von ein paar matschigen Texturen mal abgesehen. Der Klang könnte durchaus druckvoller sein, so kommt vor allem der Motorensound amerikanischer Muscle Cars zu kurz.

Suchtfaktor



Durch den hohen Frustfaktor aufgrund der geringen Fehlertoleranz und den stets gleichen Rennmodi möchte man The Run nicht unbedingt ein zweites Mal durchspielen.

Fazit

Optisch gutes Rennspiel, leider mit einigen fahrerischen Haken: Uns hat „Need For Speed: Hot Pursuit“ besser gefallen.

Preis: um 60 Euro

Electronic Arts Need For Speed: The Run


-

Bewertung 
Atmosphäre / Story 25%

Gamesplay 25%

Grafik 20%

Sound 20%

Suchtfaktor 10%

Ausstattung & technische Daten 
Plattform PS 3 
Vertrieb Electronic Arts 
Alterseinstufung (USK) 12 
Preis (UVP) 60 
Schwierigkeitsgrad Amateur, Anfänger 
+ abwechslungsreiche Landschaften, stimmiger Soundtrack, flüssige Steuerung 
- unnötig schwer, geringe Fehlertoleranz, zu kurze Kampagne 
Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
Kontakt E-Mail
Datum 20.02.2012, 10:17 Uhr
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