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Kategorie: Games Playstation 3

Einzeltest: Ubisoft Driver: San Francisco


Vollgas

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Mal wieder so richtig Gas geben und die Reifen qualmen lassen? Ab nach San Francisco!

Story


Gangster Jericho ist beim Gefangenentransport wieder auf freien Fuß gekommen, und die Cops John Tanner und Tobias Jones wurden dabei in einen schweren Unfall verwickelt. Tanner liegt seitdem im Koma und bemerkt, dass er die Verfolgung Jerichos in seinen Gedanken aufnehmen kann …

Gameplay


Die grundlegende Spielsteuerung ist so simpel wie intuitiv, und grundsätzlich spielt sich „Driver SF“ wie „GTA IV“, nur dass dieses Mal keine Laufmissionen zu erfüllen sind. Wir fahren uns also von Auftrag zu Auftrag. Dabei erweist sich die Shift-Funktion, mit deren Hilfe wir in jedes x-beliebige Auto springen und später sogar weite Teile der Stadt per „Zoomout“ überbrücken können, nicht nur als Schnellreisesystem, sondern wird auch spielbestimmend. So zum Beispiel wenn wir Mitstreiter Jones beweisen müssen, dass wir diese Fähigkeit besitzen und im kurzen Abstand mehrfach in einen anderen Wagen hüpfen, um in diesem gewisse Aktionen zu vollführen. Anfänglich wirkt das Spiel aufgrund häufigen Shiftens, kurzer Spielphasen und vieler Cutscenes etwas zerrupft. Spielfluss stellt sich erst nach ca. zwei Stunden ein – dann jedoch begeistert „Driver SF“ mit seinen abwechslungsreichen Missionen, dem hohen Tempo und den witzigen Dialogen, die von vielen bekannten Synchronsprechern (u.a. die von Vin Diesel und David Duchovny) vorgetragen werden. Der Multiplayer lässt im Split-Screen-Modus Wettkämpfe oder freie Fahrt zu. Im Koop-Modus müssen zu zweit diverse Missionen erfüllt werden.

Grafik und Sound


Während die Detailzeichnung in Gesichtern bei Cutscenes zum Besten gehört, was man bisher gesehen hat, wirkt San Francisco trotz vieler Bewohner eher farblos und detailarm. Zudem nerven die ständig hochfliegenden Papierblätter. Akustisch unterstützt das Spiel mit effektvollem 5.1-Surround-Sound das Erlebnis und platziert Fahrgeräusche korrekt auf den entsprechenden Lautsprechern. So lässt sich beispielsweise hervorragend orten, wenn von hinten Polizeifahrzeuge im Anmarsch sind.

Suchtfaktor


Hat man die ersten zwei Stunden der Einführung mit den zahlreichen Unterbrechungen hinter sich gebracht, fesselt „Driver SF“ dauerhaft und man möchte tatsächlich jede noch so kleine Mission erfüllen, um Charakterpunkte zu sammeln und damit Upgrades freizuschalten oder Autos zu kaufen.

Fazit

Gut, die Story ist nicht bahnbrechend und grafisch hat man schon hübschere Städte gesehen, aber wenn man in Tanners Challenger die Hügelstraßen von San Francisco runterspringt, verpufft jegliche Kritik im Qualm der quietschenden Reifen.

Preis: um 70 Euro

Ubisoft Driver: San Francisco


-

Bewertung 
Atmosphäre / Story 25%

Gamesplay 25%

Grafik 20%

Sound 20%

Suchtfaktor 10%

Ausstattung & technische Daten 
Plattform PS3 
Vertrieb Ubisoft 
Alterseinstufung (USK) 12 
Preis (UVP) 70 
Schwierigkeitsgrad Anfänger, Amateur 
+ Innnovatives Shift-System · reichhaltige Fahrzeuglizensierung · sehr gute Synchronsprecher 
- Grafik von San Francisco altbacken · zerfahrener Beginn 
Timo Wolters
Autor Timo Wolters
Kontakt E-Mail
Datum 10.11.2011, 14:32 Uhr
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