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Kategorie: Hifi sonstiges

Einzeltest: Mayerthaler DMA 03


Kartentricks

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Benutzt eigentlich heutzutage noch irgend jemand die analogen Ausgänge seines Rechners zum Musikhören? Eher selten. Was nicht immer eine gute Idee sein muss

Peripherie:


 PC: MSI H55M-E33 mit Intel i3 und 4GB Speicher
 Vorstufe: Silbatone C-100
 Endstufe: SymAsym
 Lautsprecher: Progressive Audio Diablo

Ohne jeden Zweifel hat der Konsum von audiovisuellen Medien in den letzten Jahren einen erheblichen Wandel erfahren – nicht zuletzt ist das einer der Gründe für die Existenz dieses Magazins. Während vor gar nicht allzu langer Zeit der „Media-PC“ noch als das denkbar modernste Instrument zum Abspielen von Musik und Filmen galt, haben sich die Dinge deutlich in Richtung Dezentralisierung entwickelt: Heutzutage speichern wir unsere Daten auf einer Netzwerkfestplatte, die samt dazugehöriger Serverarchitektur ihren Dienst im stillen Kämmerlein (aka Keller) verrichten darf. Im direkten Zugriff brauchen wir, Netzwerktechnologie sei Dank, nur noch ein „Endgerät“, das es heutzutage in vielfältigen Erscheinungsformen gibt. Nun ist es aber nicht jedermanns Sache, zu Hause ein Netzwerk zu betreiben, und auch aus Gründen wie zum Beispiel Mobilität ist eine All-inone- Lösung unter gewissen Voraussetzungen eine feine Sache. Das wäre dann ein entsprechend konfigurierter PC, dessen analoge Tonausgänge mit der Anlage verbunden werden. Und an dieser Stelle kommt Daniel Mayerthaler ins Spiel: Im schweizerischen Dättwil baut er nämlich so ziemlich die dekadenteste Soundkarte, die derzeit am Markt zu haben ist. Dekadent deshalb, weil sie mit rund 1.500 Euro ganz schnell mal teurer ist als der Rest eines High-End-Media-PCs.

Natürlich baut heutzutage ein Schweizer Kleinhersteller nicht mal eben eine High-End-Soundkarte in Eigenregie; Daniel Mayerthaler setzt als Basis für seine Lösung auf Bewährtes von Asus: Die „Xonar Essence STX“ gilt heutzutage so ziemlich als das Feinste, was sich der erklärte Zweikanalfan so in den Rechner stöpseln kann. Äußerlich gleicht das Original der DMA 03, vom geänderten güldenen Aufdruck einmal abgesehen, aufs Haar. Was die Sache für die DMA 03 erst einmal etwas schwierig macht, ist der Umstand, dass das Asus-Orignal für 150 Euro zu bekommen ist. Der Preisaufschlag um den Faktor zehn steckt in etwas, das Mayerthaler „Elektronikmodul DMC00“ nennt. Dem Vernehmen nach ist das eine neue analoge Signalaufbereitung, und die steckt unter dem ausladenden Abschirmblech der Karte. Meine Neugier, Herrn Mayerthalers Ausgangsstufe in Augenschein zu nehmen war groß – und letztlich zu groß, um auf eine versiegelte Schraube Rücksicht zu nehmen. Also musste das Blech weichen. Eben jenes Blech, das aus der im Original flachen Karte einen Klotz macht, der drei Steckplätze belegt. Darunter zum Vorschein kommt ein Klotz Vergussmasse. Der Serien- Blechdeckel der Asus-Karte erhielt ein dickes Loch, durch das eine ganze Reihe von Leitungen führt, die an dem „Elektronikmodul“ angeschlossen sind. Was darin passiert – keine Ahnung.

Preis: um 1500 Euro

Mayerthaler DMA 03


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Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 10.03.2011, 12:12 Uhr
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