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Kategorie: Hifi & TV Möbel, Zubehör HiFi

Einzeltest: Quadraspire SunokoVent


Runde Ecken

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Nur nicht übertreiben beim Aufstellen von HiFi-Komponenten?  Dieses Möbel des britischen Herstellers Quadraspire kann Sie locker  von Gegenteil überzeugen

Irgendwas geht immer. Egal, was man  obendrauf oder untenrein stellt. Es  klingt verdammt noch mal jedes Mal besser als „einfach so“ hingestellt auf das, was  gerade so da ist. Nicht immer im gleichen  Maße, aber immer deutlich nachvollziehbar. Masselaufwerke und Röhren-Phonovorstufen profitieren am meisten von der Unterbringung im „Sunoko-Vent“ – der Name kommt vom japanischen Vertrieb des von einem Holländer in Großbritannien gebauten Produkts. Bei jedem Versuch verliert die Wiedergabe an Schärfe, vermeintliche Substanz weicht einer klareren, akzentuierteren Gangart. Das versetzt keine Berge, aber es ist nicht zu leugnen. Das „SunokoVent“ ist ein mittleres Modell von Quadraspire und kostet in der hier gezeigten Version mit massiven Bambusböden 420 Euro pro Ebene, mit furniertem MDF lassen sich 90 Euro pro Ebene sparen. Das ist nicht spottbillig, aber Verarbeitung und klanglicher Zugewinn rechtfertigen die Investition. Und wo ist das Geheimnis des Ganzen? Es steckt in der Kombination aus Materialwahl, Formgebung und Konstruktion. Und darin, dass sich jemand sehr viel Zeit genommen hat, viele Dinge auszuprobieren. Die Böden haben rundum geschwungene Kanten, die eingefrästen Schlitze haben mechanische Gründe und sorgen dafür, dass auch heiß laufende Komponenten gut belüftet werden.

Die miteinander verschraubten Tragsäulen aus Gussaluminium haben einen angedrehten Gewindezapfen und sind ebenfalls geschwungen profiliert. Je zwei von ihnen klemmen die Böden nicht direkt, sondern über eingelassene Messing-Inserts. Wer noch mehr tun will, der gönnt sich für die oberste Ebene das optionale Bronze-Spike-Set: Das kostet zwar nochmals 480 Euro Aufpreis, der Unterschied ist zumindest bei sensiblen Komponenten gut hörbar: Obendrauf klingt’s einfach offener und luftiger als eine Ebene tiefer. Natürlich ist dieser „Platz an der Sonne“ in aller Regel dem Plattenspieler vorbehalten. Sorgen bezüglich der Belastbarkeit des Systems muss man sich nicht machen: Der Hersteller gibt 120 Kilogramm pro Boden an. Die Säulen sind in zwei Farben und unterschiedlichen Längen lieferbar, auf der Internetseite des Vertriebs gibt’s einen gut funktionierenden Online-Konfigurator, mit dem man sich sein Wunsch-Rack zusammenstellen kann.

Fazit

Sieht gut aus, ist durchdacht, gut verarbeitet  und bringt ein erstaunliches Maß  an Klangverbesserung gegenüber  diesbezüglicher Sorglosigkeit: dicke  Empfehlung fürs Quadraspire-Rack!

Preis: um 330 Euro

Quadraspire SunokoVent


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Ausstattung & technische Daten 
Preis (EUR): ab 330 Euro pro Ebene 
Vertrieb: Sieveking Sound, Bremen 
Telefon: 0421 6848930 
Internet: www.sieveking.sound.de 
Unterm Strich... Sieht gut aus, ist durchdacht, gut verarbeitet und bringt ein erstaunliches Maß an Klangverbesserung gegenüber diesbezüglicher Sorglosigkeit: dicke Empfehlung fürs Quadraspire-Rack! 
Holger Barske
Autor Holger Barske
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Datum 19.05.2016, 15:02 Uhr
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