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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: Final Sonorous II


Massentauglich

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In der letzten Ausgabe durfte ich das Kopfhörer-Flaggschiff von Final vorstellen, den Sonorous X. Die schlechte Nachricht war, dass dieser Kopfhörer 4.600 Euro kostet. Nun kommt die gute Nachricht: Von seinem Spitzenmodell hat Final jüngst zwei neue Modelle abgeleitet, die deutlich bezahlbarer sind. Der brandneue Sonorous II, um den es hier geht, ist mit 300 Euro deutlich eher erschwinglich.

Mit dem Sonorous X hat sich der japanische Hersteller mächtig ins Zeug gelegt. Das Final Spitzenmodell verfügt über neu entwickelte Treiber mit einer 50 mm durchmessenden Titanmembran, für die eine besonders aufwändige Montageweise entwickelt wurde: die Treiber sind in die Gehäusestruktur integriert. Natürlich kommen auch die bekannten Final-Technologien, etwa das „Balanced Air Movement System“ (BAM) zur Bassunterstützung zum Einsatz. Für die aufwändige Technik hat Final beim Sonorous X den passenden Rahmen geschaffen: Das Gehäuse besteht aus Alu und Edelstahl und ist teilweise vergoldet. Das hat nicht nur das Gewicht des Kopfhörers nach oben getrieben, sondern auch den Preis. Die beiden neuen Modelle, der Sonorous II und der Sonorous III, unterscheiden sich auf den ersten Blick schon einmal durch ein deutlich schlichteres Gehäuse vom Spitzenmodell. Anstelle von Gold und Edelstahl kommt hier vornehmlich Acrylnitril-Butadien-Styrol (ABS) zum Einsatz. Technisch setzen beide neue Modelle auf die gleichen Treiber wie der Sonorous X. Die Unterschiede zwischen dem Sonorous II und III liegen vor allem in der klanglichen Abstimmung. Während während der Sonorous II optimal für Monitoring-Zwecke ausgelegt ist, legt der Sonorous III einen Akzent auf eine außergewöhnliche räumliche Darstellung.

Ausstattung 


Da Final beim Sonorous II die gleichen Treiber verwendet wie beim Spitzenmodell wundert es nicht, dass die elektrischen Parameter identisch sind. Mit nur 16 Ohm Impedanz und einem Wirkungsgrad von 105 dB eignet sich der Final auch perfekt für den Anschluss an mobile Geräte. Für den mobilen Einsatz spricht auch das beiliegende Kabel, das mit 1,5 Metern recht kurz ausfällt. Damit liegt es irgendwo zwischen den üblichen Kabeln für den mobilen Betrieb, die meist zwischen 1 und 1,2 Metern lang sind und Kabeln für den Betrieb Zuhause – hier liegt die Kabellänge üblicherweise zwischen 2 und 3 Metern. Da das Kabel austauschbar ist, kann man auch Kabel mit anderen Längen anschließen. Zum Lieferumfang gehört ansonsten noch ein Adapter von der 3,5 mm Stereoklinke am Kabel auf die große 6.3 mm Klinke, die man meist zum Anschluss an stationäre HiFi-Geräte benötigt. Ich persönlich finde es darüber hinaus lobenswert, dass sich Final beim Sonorous II bei der Verpackung zurückgehalten hat. Eine edle Holzkiste die innen mit weißem (Kunst-)Fell ausgeschlagen ist wie beim Sonorous X ist eine einem solchen Kopfhörer  angemessene Show; die solide gemachte Pappschachtel des Sonorous II reicht bei diesem völlig.

Preis: um 300 Euro

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Final Sonorous II

Spitzenklasse

3.5 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 12.11.2016, 09:59 Uhr
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