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Kategorie: Kopfhörer Hifi

Einzeltest: Phiaton Bridge MS 500


Ins Rampenlicht

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Kennen Sie Cresyn? Nein? Aber gehört haben Sie Produkte der koreanischen Firma bestimmt schon. Die versorgt nämlich unter anderem seit über 50 Jahren diverse Markenhersteller mit Schallwandlern, unter anderem für Kopfhörer. Mit Phiaton kommen die Koreaner nun mit einer eigenen Marke auf den Markt.

Vor ein paar Wochen lief der Dokumentarfilm „20 Feet from Stardom“ in den Kinos an. Darin geht es um Backgroundsängerinnen, die oft einen erheblichen Beitrag zum Erfolg bekannter Stars geleistet haben, es in den seltensten Fällen aber selber ins Rampenlicht geschafft haben – oder es auch gar nicht wollten. Ein bisschen so geht es manchem Zulieferer bekannter Marken. Cresyn ist so ein Fall. Ja, ein paar Versuche, selber ins Rampenlicht zu gelangen, hat es gegeben, man findet auch Kopfhörer der Marke Cresyn auf dem Markt. Richtig durchgesetzt haben die sich aber nicht. Es gehört eben meistens mehr dazu, die Wahrnehmungsschwelle einer breiten Öffentlichkeit zu erreichen, als einfach gute Produkte zu bauen. Genauso wie eben mehr dazu gehört, ein Star zu werden, als nur gut singen zu können. Oft helfen ein gutes oder zumindest charismatisches Aussehen, eine originelle Selbstinszenierung und die richtigen Kontakte der Karriere auf die Sprünge. Bezogen auf Produkte heißt das: Design, Markenimage und Vertriebspartner. Mit der Marke Phiaton setzt Cresyn nun genau hier an. 

Ausstattung


Beim Phiaton Bridge MS 500 handelt es sich um einen Kopfhörer, der sich nicht so leicht in die Kategorien On-Ear oder Around-Ear einordnen lässt. Er umschließt die Ohren nicht richtig, liegt aber aufgrund seiner den Ohren nachempfundenen Gehäuseformen in einem deutlich größeren Bereich auf den und um die Ohren herum auf, als gängige On-Ears das tun. Letztendlich ist das aber egal, weil er aufgrund seiner weichen Polster sehr bequem sitzt. Die Konstruktion macht einen robusten Eindruck, das Design ist Geschmackssache – mit gefällt es. Gefallen tut mir auch, dass das austauschbare Kabel wahlweise einseitig links oder rechts angeschlossen werden kann. Das scheint ein neuer Trend zu sein – allein hier im Heft ist das bei drei weiteren Kopfhörern der Fall. Das läuft mir als Linkshänder rein, kann aber auch genutzt werden, um einen weiteren Kopfhörer anzuschließen, da das Signal durchgeschleift wird. Da sich der Phiaton Bridge MS 500 aufgrund seiner elektrischen Parameter gut für den Betrieb an mobilen Geräten eignet, verwundert es nicht, dass ihm zwei Kabel beiliegen, von denen eines mit einer Fernbedienung samt Micro ausgestattet ist, so dass der MS 500 am Smartphone auch als Headset zu benutzen ist. Für den Betrieb an einem großen Gerät liegt ein Adapter auf 6,3 mm dabei; für den Transport gibt es einen Transportbeutel, worin der MS 500 zusammengelegt wenig Platz beansprucht. 

Preis: um 270 Euro

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Phiaton Bridge MS 500

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 01.09.2014, 17:10 Uhr
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