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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Audéo PFE 122


Mit Filter

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In-Ear-Kopfhörer für den mobilen Einsatz gibt es von einer Vielzahl von Herstellern in den unterschiedllchsten Preisklassen. Was dabei herauskommt, wenn ein ausgewiesener Hörgeräte-Spezialist mit geballtem Akustik-Know-how einen In-Ear-Kopfhörer entwickelt, lesen Sie hier.

Unter dem Markennamen Audéo entwickelt und fertigt das Schweizer Unternehmen Phonak seit einigen Jahren seine eigenen Kopfhörer- Produktlinien. Aus dem umfangreichen Programm haben wir einen PFE 122 zum Test geordert, der über eine eingebaute Headset- Funktion mit Mikrofon verfügt – praktisch für Mobiltelefon-Nutzer. Etwa 30 Euro günstiger ist der akustisch baugleiche PFE 112, bei dem lediglich die Headset-Funktion fehlt. Als PFE 121 und PFE 111 sind die beiden Modelle auch in Weiß erhältlich.

Audéo PFE 122


Seit über 60 Jahren beschäftigen sich die Schweizer Ingenieure und Akustiker bei Phonak mit der Entwicklung und Herstellung von Hörgeräten und gehören mittlerweile zu den weltweit größten Anbietern in diesem Metier. Geballtes Know-how ist vorhanden über Schallwahrnehmung, Schallübertragung im Ohrkanal und Eigenresonanzen des Gehörganges. Dazu kommen Erfahrungen und technische Möglichkeiten bei der Entwicklung spezieller Miniatur-Schallwandler für den Einsatz direkt im Ohr. Was lag also näher, als mit diesem Wissen einen HiFi-tauglichen Schallwandler zu bauen, also einen In-Ear-Kopfhörer? Auf den ersten Blick fällt am PFE 122 gar nicht mal so viel Besonderes auf. Er ist tadellos verarbeitet und aus hochwertigen Materialien gefertigt. Ein dazugehöriger Satz verschieden großer Silikon-Ohreinsätze und ein Schaum- Ohreinsatz stellen hohen Tragekomfort und Passgenauigkeit für die unterschiedlichsten Nutzer sicher. Erst der zweite Blick auf kleine, feine Details zeugt von seiner „professionellen“ Herkunft. So haben die Phonak-Entwickler einen genau auf die Gehörresonanzen abgestimmten Frequenzgang verfolgt, denn beim Einsatz eines Schallwandlers im Gehörgang, recht nah am Trommelfell, fehlen die sonst üblichen Resonanzen, die beim Hören von Lautsprechern im Gehörgang entstehen. Der Musikhörer erfährt so also exakt das akustische Erlebnis, wie er es auch von Lautsprechern oder Livemusik kennt. 

Mit Filter


Dank der Erfahrung im Hörgerätebau weiß Phonak sehr genau, wie unterschiedlich das Schallempfinden der Nutzer sein kann und gibt den Audéo-Modellen individuelle „Tuning-Möglichkeiten“ mit auf den Weg. Der geniale Trick ist ein spezielles Akustikfilter, welches in den Schallkanal des In-Ear- Kopfhörers eingesetzt werden kann. Drei Filter mit unterschiedlicher Klangcharakteristik sind erhältlich, zwei davon liegen dem PFE 122 bereits ab Werk bei. Mittels eines kleinen Spezialwerkzeugs lassen sich die winzig kleinen Filter-Scheiben (farblich gekennzeichnet je nach Klangcharakter) vom Benutzer austauschen – eine ruhige Hand und gute Augen sind allerdings dazu schon nötig.

Preis: um 150 Euro

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Audéo PFE 122

Spitzenklasse

5.0 von 5 Sternen

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Michael Voigt
Autor Michael Voigt
Kontakt E-Mail
Datum 04.04.2012, 12:55 Uhr
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