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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: Final Heaven VIII


Luxusprodukt

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Während deutsche Hersteller hoch- und höchstwertiger HiFi-Produkte ihr Glück bzw. ihr  Geschäft vor allem im Ausland sehen, scheint das in Japan anders zu sein. Hier bedienen viele  Hersteller hochwertiger Unterhaltungselektronik vorrangig den heimischen Markt.  Dem Engagement der deutschen Firma Sintron ist es zu verdanken, dass man die japanischen  Kopfhörer-Preziosen der Marke Final auch bei uns kaufen kann. Etwa den Heaven VIII.

Natürlich sind größere Firmen auch in Japan auf Export ausgereichtet. Und spätestens,  seit die im Jahr 1974 gegründete Firma, die seit 2009 Final Audio Design und seit  kurzem nur noch Final heißt, mit Molex Japan, dem weltweit zweitgrößten Hersteller  von Steckern, zusammenarbeitet, stehen auch hier alle Zeichen auf Export. Wenn man  sich die Produktpalette von Final anguckt, bemerkt man aber immer noch, dass sich  die Firma stark am japanischen Markt orientiert. Nehmen wir den Heaven VIII. Einen In-Ear-Kopfhörer, der in Japan 78.600 Yen kostet  und der in Deutschland fast zum gleichen Preis in Euro umgerechnet angeboten wird.  Dass dieser Preis nicht nur durch den Klang, sondern auch durch eine hohe Exklusivität und eine aufwendige Verarbeitung gerechtfertigt wird, dürfte klar sein. Exklusivität  und ein gewisser Materialfetisch gehören in Japan bei hochwertigen Produkten einfach dazu. Den bedient der Heaven VIII etwa durch seine exklusiv im „Metal Injection  Molding“ Verfahren (MIM) hergestellten Edelstahl-Gehäuse.

Mit dieser Technik lassen  sich nicht nur die eleganten Strukturen auf den Außenseiten der Ohrstücke realisieren,  Final will mit dieser Technik auch eine akustische Optimierung der Gehäuse erzielt haben, die mit konventionellen Herstellungsmethoden nicht zu erreichen gewesen wäre.  Als Treiber kommt ein „Balanced-Armature-Treiber“ (BAT) zum Einsatz. Final war Pionier bei der Verwendung dieser ursprünglich aus der Hörgerätetechnik stammenden  Treiber in Kopfhörern. Während viele Hersteller, die diesem Trend folgen, beim Einsatz  von BATs auf Mehrwege-Systeme setzen – einige Hersteller verbauen in einem In-Ear  bis zu sechs Treiber – setzt Final beim Heaven VIII einen besonders breitbandig arbeitenden „Fullrange“-BAT ein, der im Bass durch den von Final entwickelten „Balancing-Air-Moving“-Mechanismus (BAM) unterstützt wird, der auch für einen besonders  Räumlichen Klangeindruck sorgen soll. Da man einen so hochwertigen Kopfhörer mit einem Smartphone als Zuspieler klanglich niemals ausreizen kann, verzichtet Final vernünftigerweise auf ein Kabelmikro  samt Fernsteuerung. Mit einer Impedanz von 26 Ohm und einem Wirkungsgrad von  106 dB eignet er sich dennoch ideal für den Betrieb an mobilen Geräten. Die sollten  klanglich allerdings sehr hochwertig sein. Was der Heaven VIII klanglich zu bieten hat, zeigt er im Hörtest.

Preis: um 650 Euro

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Final Heaven VIII

Referenzklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 31.01.2016, 14:57 Uhr
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