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Kategorie: Kopfhörer InEar

Einzeltest: NuForce Primo 8


Blue Bugs

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Mit „Bug“, also Käfer, möchte ich keine unangenehmen Assoziationen erzeugen. Im Gegenteil: Es gibt sehr schöne Käfer. Im alten Ägypten wurden Käfer sogar verehrt und als Schmuckstücke getragen. Und Schmuckstücke sind auch die neuen In-Ears Primo 8 des amerikanischen Herstellers NuForce.

Die Primo 8 sehen ein wenig wie edle, blaue Käfer aus. Käfer waren im alten Ägypten unter anderem auch Symbole für die Erneuerung. Und mit dem Anspruch, das Thema In-Ears neu zu erfinden, tritt NuForce mit dem Primo 8 an. 

Ausstattung


Primo 8 heißt dabei nichts anderes, als dass wir es hier mit dem ersten Nu- Force Kopfhörer mit insgesamt acht Treibern zu tun haben. In jedem der beiden kleinen blauen Käfer stecken nämlich vier davon. Das klappt natürlich nur mit den aus der Hörakustik stammenden Balanced-Armature-Treibern (BAT). Die sind so winzig, dass jeweils vier davon inklusive Frequenzweiche in so ein kleines Gehäuse passen. Wie bei großen Standlautsprechern wird das Wiedergabespektrum dabei in Hochton, Mittelton und Bass aufgeteilt. Da für den Bass zwei Treiber zuständig sind, ergibt sich ein Drei-Wege- System mit vier Treibern. Mit der aufwendigen Konstuktion der Ohrhörer selber gibt man sich bei Nu- Force nicht zufrieden. Auch die über winzige Steckverbinder angeschlossenen Kabel sind komplexe Konstruktionen aus einem Kern aus Kevlarseide, um die innen Silberlitze und außen Litze aus OFC-Kupfer gewickelt wurde. Nach außen wird der Aufbau von einem weichen und flexiblen Polymer-Material umgeben. Eine in das Kabel integrierte Fernbedienung mit Mikrofon erlaubt die Verwendung als Headset. Beim Zubehör gibt sich Nuforce spendabel. Neben einem Lederetui liegen zehn verschiedene Ohrstücke bei. Ein Flugzeugadapter und ein Adapter auf das große, 6,3-mm-Klinkensteckerformat machen das Angebot komplett. Im Gegensatz zu den gängigen dynamischen Treibern, bei denen es eine vergleichsweise große Schallaustrittsfläche gibt, die mit einem Gitter abgedeckt ist, schicken BATs den Schall über winzige, offene Schallkanäle in den Gehörgang. Die feinen Kanäle können sich im Laufe der Zeit zusetzen. NuForce hat dem Primo 8 deshalb noch ein spezielles Reinigungswerkzeug beigelegt, mit dem sich der Schallkanal bei Bedarf problemlos reinigen lässt. 

Preis: um 500 Euro

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NuForce Primo 8

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 23.09.2014, 16:33 Uhr
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