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Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: Aune T1 Mk2


In die Röhre geguckt

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Ein Laptop, ein USB-DAC und ein Kopfhörer, so einfach kann HiFi heute sein. Im Falle des Aune T1 gibt es neben guter Musik aber auch noch einen echten Hingucker.

Mit dem Computer fing alles an. Zwar gibt es CDs und damit auch digitale Musikwiedergabe schon länger, doch das Abspielen von reinen Musikdateien am heimischen Computer ist die eigentliche Geburtsstunde der digitalen Musikwiedergabe, wie wir sie heute kennen. Eigentlich hat sich an dem Prinzip auch nichts geändert, denn auch bei Streamern und Musikservern handelt es sich in Wahrheit natürlich um Computer. Doch auch der Laptop bleibt auch heute bei vielen Leuten das Quellgerät der Wahl, sei es mit Verstärker und Lautsprechern, oder aber etwas persönlicher mit Kopfhörern. Genau für solche Leute, die gerne am Schreibtisch oder Unterwegs Musik hören wollen, fing der chinesische Hersteller Aune im Jahr 2004 an, die passenden Produkte zu entwickeln. In den seit dem vergangenen Jahren machte sich die Firma zunächst in Asien einen Namen mit kompakten Klanglösungen und mobilen Playern. Nun tritt Aune an, auch in Europa Freunde zu finden und kommt nicht mehr als blutjunger Neuling, sondern als etablierter Hersteller und einer der größten Entwickler von Audiotechnologie im Reich der Mitte. Nach wie vor zielen die Produkte der Firma auf die "Traditionalisten" des digitalen HiFi, sprich die Computer Audio Fans ab. So auch der Aune T1 Mk2, der nun über den Vertrieb von Beisecker HiFi aus Kaiserslautern, den Weg nach Deutschland und in unsere Redaktion gefunden hat.

Dabei erscheint der kleine Kopfhörerverstärker glatt ein wenig aus der Zeit gefallen, denn während die meisten Hersteller bei Geräten dieser Größe auf möglichst schlankes Design, mit vielen glatten Metallflächen setzen, geht Aune einen gänzlich anderen Weg. Basis beim T1 ist natürlich ebenfalls ein glattes Gehäuse aus Metall in wahlweise silbernem oder schwarzen Finish. Hier fällt der Blick jedoch sofort auf die Röhre, die hinten Links die Oberseite des kleinen Wandlers ziert. Umgeben von einer dünnen Griffschutz aus transparentem Kunststoff weiß Aune diesen Blickfang auch geschickt in Szene zu setzen. Darum schreckt man hier auch nicht vor dem Einsatz externer Beleuchtung zurück. Das ist bei so manchem Röhrenfan zwar absolut verpönt, doch ist dem T1 dadurch einiges an Aufmerksamkeit sicher. Doch neben dem reinen Showeffekt hat die weiße LED auch noch eine andere Funktion, denn sie zeigt außerdem an, wenn die Aufwärmphase der darüber befindlichen Röhre abgeschlossen ist. Bevor dies nicht geschehen ist, lässt sich der T1 nicht verwenden, doch dieser Vorgang ist bereits nach wenigen Momenten erledigt, so dass sich die Wartezeit auf ein Minimum begrenzt. Den Platz an der Oberseite des Gerätes teilt sich die Röhre noch mit den beiden Bedienelementen des Kopfhörerverstäkers.

Preis: um 260 Euro

Aune T1 Mk2


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 26.07.2016, 10:03 Uhr
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