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Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: Burson Audio Conductor Virtuoso mit 9018 DAC


Headphilers Choice

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Ein großer Vorteil unseres Duisburger Verlagsstandorts ist, dass es nicht weit zu Carsten Hicking in Essen ist. Denn dieser Mensch ist ein Kopfhörer- Nerd, ein echter Headphiler. Und was der im Rahmen seiner verschiedenen Unternehmungen so an Kopfhörern und Zubehör auftut, ist faszinierend. Wie der Burson Audio Conductor Virtuoso.

Ich gebe zu, die EAR IN profitiert von dem Engagement, das Herr Hicking in allen Belangen rund um Kopfhörer zeigt. So kommen nicht nur spannende Produkte aus aller Welt ins Ruhrgebiet, er kümmert sich auch rührend um die Szene, betreibt diverse Webseiten und ist nicht zuletzt Mit-Initiator des Can Jam, des größten jährlichen Kopfhörer events in Europa. Das mit den Produkten aus aller Welt ist im Fall des Burson Conductor Virtuoso übrigens wörtlich zu nehmen. Entwickelt werden Burson Produkte in Australien, genauer in Melbourne. Und da macht man gewöhnlich ja einige Dinge anders als im Rest der Welt. So sind integrierte Schaltungen, ICs und Operationsverstärker im Signalweg des Verstärkers verpönt. Auch von modernen Verstärkerschaltungen hält man nichts. Class D? Nicht bei Burson. Hier setzt man auf diskret aufgebaute Class-A-Verstärker, die versuchen, mit dem kleinstmöglichen Bauteilaufwand auszukommen. Dazu sind die aufwendigen Gehäuse resonanzarm aufgebaut. Dank dieser Philosophie will Burson die besten Kopfhörerverstärker der Welt bauen. Kling ambitioniert. Wir werden hören.

Ausstattung


Beim Burson Conductor Virtuoso handelt es sich um eine D/A-Wandler-Kopfhörerverstärker- Vorverstärker-Kombination für den Desktop- und High-End-Einsatz. Will sagen, das schmucke, aber gewichtige Aluminium-Gehäuse beherbergt einen Kopfhörerverstärker, analoge Ein- und Ausgänge samt Lautstärkeeinstellung und einen Digital/Analog-Wandler. Der D/A-Wandler nimmt Musikdaten über einen als Cinchbuchse ausgelegten S/ PDIF-Eingang entgegen, optisch per TOSLINK-Verbindung und natürlich über USB. Maximal verarbeitet er PCM-Daten bis 192 kHz/24 Bit. Den Conductor Virtuoso kann man entweder mit einem Wandlerchip von Sabre, dem Referenz-Chip ESS9018 oder mit dem bewährten Burr-Brown PCM1793 bestellen, der bei vielen Audiophilen als der musikalischste Chip gilt – auch wenn er schon ein paar Tage auf dem Buckel hat. Wir hatten die Version mit dem moderneren Sabre-Chip. Neben den digitalen Eingängen gibt es noch zwei analoge Eingänge und zwei analoge Ausgänge – einen geregelten zum Anschluss eines Endverstärkers oder von Aktivboxen und einen ungeregelten, wenn der Conductor Virtuoso als D/A-Wandler an einem Vollverstärker oder einer Vorstufe betrieben werden soll. Die Lautstärkeregelung kann, wie auch die Eingangswahl über die beiliegende Fernsteuerung erfolgen. Die aktuelle Lautstärkeeinstellung wird übrigens sehr elegant über die in die Alu-Front eingelassenen Punkte einer Punktmatrix anzeige angezeigt. Ach ja – das Wichtigste: Der Kopfhöreranschluss in Form einer 6,3-Millimeter-Klinkenbuchse befindet sich auch auf der Front.

Preis: um 1850 Euro

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Burson Audio Conductor Virtuoso mit 9018 DAC

Spitzenklasse

4.0 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 13.04.2015, 14:57 Uhr
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