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Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: CEntrance Glove Audio A1


Der Kern und seine Hülle

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Astell&Kern hat mit seinen AK-Playern im Moment die Marktführerschaft bei mobilen HiFi-Geräten inne. Doch die kleinen AK100 und 120 der ersten Generation sind mittlerweile ja schon so ein wenig in die Jahre gekommen. Neben den stetigen Softwareupdates gibt es jetzt die Möglichkeit, dem liebgewonnenen Player Unterstützung auf der Hardewareseite zukommen zu lassen.

Die amerikanische Firma CEntrance hat sich auf kompakte DACs und mobile Verstärker spezialisiert. Während Geräte wie der HiFi M8 oder auch der neue HiFi M8 Mini darauf ausgelegt sind, Smartphones in klangliche Höhen zu heben, hat ihr neues Schätzchen einen wesentlich eingeschränkteren Anwendungsbereich. Der neue Glove Audio A1 ist nämlich nur für die Zusammenarbeit mit den Astell&Kern-Playern 100 und 120 entwickelt worden. Eigentlich keine schlechte Idee, denn durch die unterschiedlichsten Smartphones oder Musikplayer werden mobile Kopfhörerverstärker meist mehr schlecht als recht mit Gummibändern oder Ähnlichem zu einem kruden Gebilde aus Quellgerät und Anhängsel zusammengeführt. Dieses Problem fällt beim A1 komplett weg, denn dadurch, dass im Prinzip nur zwei mögliche Quellgeräte existieren, wirkt hier beim Zusammenschluss alles wie aus einem Guss. Auf der Oberseite des Glove Audio wird der jeweilige Player zunächst auf die rutschfeste Filzunterlage gelegt und durch simples Aufstecken auf den optischen Klinkenanschluss mit der DAC/Verstärkerkombination verbunden. Damit sich absolut nichts mehr löst, muss unten noch eine Halterungsschiene mit den beiden beiliegenden Schrauben befestigt werden. Für den AK100 liegt eine Halterung mit einem etwas längeren Arm bei, damit auch das kleinere Modell fest verbunden werden kann.

Für den AK120 ist eine Abdeckung mit kürzerem Arm im Lieferumfang enthalten, da der größere Player genau bündig mit dem A1 abschließt. Obwohl die beiden Geräte nun fixiert sind, bedeutet das glücklicherweise nicht, dass irgendwelche Bedienelemente am AK-Player nicht mehr zugänglich sind, denn diese sind alle klug ausgespart worden. Der Powerknopf an der Oberseite bleibt ebenso erreichbar, wie der SD-Kartenslot und die USB-Ladebuchse. Auch die drei Bedienknöpfe an der Seite können weiter verwendet werden und das Display erfährt natürlich keinerlei Einschränkung. Es gibt also eigentlich keinen Grund mehr, die Geräte nach dem Zusammenschluss nochmals zu trennen. Selbst der Lautstärkeregler an der rechten Seite bleibt frei, obwohl er bei der Verwendung mit dem Glove Audio nicht mehr nötig ist, denn der A1 besitzt als Kopfhörerverstärker natürlich seine eigene Schalldruckregelung. Der Player selbst wird auf Lauststärkestufe 75 festgesetzt, während nun pro Betätigung einer der beiden Knöpfe an der linken Seite des A1 die Lautstärke in 0,5 dB Schritten verändert wird. Das ist zwar nicht mehr ganz so elegant wie die Bedienung mit dem Drehregler am Astell&Kern, erfüllt aber natürlich seinen Zweck.

CEntrance Glove Audio A1


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Philipp Schneckenburger
Autor Philipp Schneckenburger
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Datum 04.04.2015, 14:56 Uhr
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