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Kategorie: Kopfhörerverstärker

Einzeltest: Matrix Audio mini-i pro


Multitalent

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Hochwertige kompakte DACs sind wahre Multitalente. An einem Laptop mit der passenden Player-Software wandeln sie digitale Musikdaten zu Wohlklang. Viele dieser Geräte verfügen dabei von Hause aus gleich über einen eingebauten Kopfhörerverstärker.

Computer-Audio ist mittlerweile weit über MP3s hinausgewachsen. Ähnlich wie Schallplattenliebhaber hinter raren LP-Pressungen her sind, gieren die Anhänger der digitalen Fraktion nach hoch aufgelösten Musikdaten. Hier gilt der Red-Book-Standard der Audio-CD – 16 Bit und eine Samplingfrequenz von 44,1 kHz – als überholt und klanglich unzureichend. Der Spaß fängt bei 24 Bit und 96 kHz an, die Grenze liegt zurzeit bei 24 Bit und einer Sampling- Frequenz von 384 kHz. Seit Neuestem kursieren auch Musikdaten im Direct Stream-Digital-Format (DSD), das für die Speicherung von Musik auf SACD verwendet wird und auch bei der Produktion im Tonstudio gerne genommen wird. Während die Speicherung und Verwaltung der mit solchen Musikdaten verbundenen Datenmengen für Computer kein Problem mehr ist, stellt die adäquate Übertragung der Musikdaten und vor allem die entsprechend hochwertige Wandlung in analoge Signale eine Herausforderung dar, die von hoch spezialisieren Geräten übernommen wird. Wie etwa dem hier vorgestellten Matrix Audio mini-i pro. 

Ausstattung


Dass der mini-i pro ein hochwertiges Stück Technik ist, macht schon sein solides Alu-Gehäuse deutlich. Die Front ziert ein OLED-Display, das die wichtigsten Einstellungen wie den aktuell gewählten Digitaleingang, die anliegende Datenrate sowie die Lautstärke anzeigt. Rechts vom Display befindet universeller Druck/Dreh-Regler, der das Gerät aus dem Standby aufweckt und für Lautstärkeeinstellung und Eingangswahl zuständig neben dem Display sitzt die 6,3-mm-Kopfhörerbuchse, für eigener Operationsverstärker zuständig ist, und zwar einer Texas Instruments im Angebot hat. Auf der Rückseite gibt es so Digitaleingänge. Für hochauflösende Daten sowie DSD hat sich durchgesetzt, auf Windows-Computern muss zum Zusammenspiel mit dem mini-i pro ein Treiber installiert werden, der dem Gerät auf CD-ROM beiliegt. Neben dem Kopfhörerausgang auf der Front gibt es hinten noch analoge Ausgänge in Form zweier Cinchbuchsen, daneben finden sich noch zwei XLR-Buchsen für die im Studiobereich gängige symmetrische Verbindung zu Verstärkern oder Aktivlautsprechen. Dank dieser Ausgänge kann der mini-i pro auch an die heimische HiFi-Anlage angeschlossen werden. Zu diesem Zweck liegt auch die kleine Fernbedienung bei, mit der sich der Matrix fernsteuern lässt. Wenn man den mini-i pro mit dem ebenfalls auf der Rückseite angebrachten, harten Netzschalter einschaltet und dabei den Druck/Drehregler gedrückt hält, kommt man in ein Konfigurationsmenü. Hier lässt sich zum Beispiel einstellen, ob sich die Lautstärkeregelung nur auf den Kopfhörerausgang oder auf die Line-Ausgäne auf der Rückseite auswirkt, ob sich das Gerät nach fünf Minuten ohne Signal in den Standby verabschiedet oder ob es anstatt auf die eigene Fernbedienung auf entsprechende Kommandos von Apple-Geräten hören soll. Spezialisten können noch mit den Einstellungen der Digitalfilter für PCM- und DSD-Daten experimentieren. 

Preis: um 600 Euro

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Matrix Audio mini-i pro

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 19.02.2015, 10:01 Uhr
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