Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Audiograde Ardora aktiv


Top- Management

8561

Bei der Überschrift geht es nicht um die potenzielle Käuferschicht eines edlen Lautsprechers, sondern um die einmalige Fähigkeit eines aktiven Systems, aus vorhandenem Material das Optimum herauszukitzeln

Peripherie:


 Quellen: Burmester Musikcenter 111, Apple MacBook Pro, Ratoc Audio Lab RAL-24192DM1
 Vorverstärker: Lindemann 830S, Malvalve Preamp Four 


Fleißige Leser unseres Schwester- Magazins LP sind mit dem Test der passiven Version des Lautsprechers vertraut – der Autor dieser Zeilen hat sich aufgrund dieser Box ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt und gleich der ersten Box des Newcomers aus Aachen so etwas wie einen Referenzstatus zugewiesen – angesichts des getriebenen Aufwands im Vorfeld ist so etwas auch nicht weiter verwunderlich. Die Ardora ist in ihrer passiven wie aktiven Version ein komplett aus Kunststoff gegossener Standlautsprecher – aus einem Polyurethan mit einer Dichte von 1,9 Tonnen pro Kubikmeter! Der Konstrukteur hat mir übrigens verraten, dass er vielversprechende Versuche mit einer Mischung mit einer Dichte von 2 gemacht hat. Das entspricht in etwa dem Raumgewicht von Beton und sorgt für absolute Resonanzfreiheit des Gehäuses – was man sich eben für jeden Lautsprecher nur wünscht. Das bedeutet, dass das Nutzsignal, das von den Chassis abgegeben wird, auch wirklich im Hörraum ankommt und nicht schon wieder zu einem mehr oder minder bedeutenden Teil in Gehäuseschwingungen umgesetzt wird. Messtechnisch lässt sich das ganz leicht in einem sensationell niedrigen Klirrfaktor ablesen, der selbst bei sehr lauten 95 Dezibel Durchschnittspegel an der unteren Messgrenze bleibt. Bei einem so perfekten Gehäuse ist natürlich das entsprechende Chassismaterial Pflicht.

Harte Membranen lautet die Devise und davon bitte das Beste, was der Markt hergibt: Keramik. Vier Chassis von Accuton/Thiel werkeln pro Seite in den Audiograde- Standlautsprechern. Dabei bearbeiten zwei Siebzehn-Zentimeter Chassis den Tief- und Mitteltonbereich. Wie bei der passiven Variante spielt das untere der beiden Chassis bis 400 Hertz mit, das obere wird bei etwa 1000 Hertz aus dem Rennen genommen. Darüber übernimmt eine 50-Millimeter- Kalotte bis 2500 Hertz, wo sie an einen 25-Millimeter-Hochtöner übergibt. Einzigartig dabei ist der in langen Versuchsreihen entwickelte doppelte Waveguide – eine Schallführung für die beiden Kalotten, die deren Abstrahlverhalten an der unteren Grenze ihres Einsatzbereichs korrigiert und somit einen etwas höheren Pegel an dieser Stelle realisiert. Damit erreicht man einen deutlich reduzierten Klirr und ein kontrollierteres Abstrahlverhalten, das vor allem in schwierigen, weil halligen Hörräumen extrem sinnvoll ist und eine hochwertige Musikwiedergabe erst möglich macht. Angesteuert wird die Ardora über eines der momentan am weitesten entwickelten Lautsprecher-Management- Systeme, den HD2 von Four-Audio. Die Möglichkeiten aufzuzählen, die dieses für den professionellen Beschallungsbereich entworfene System bietet, würde den Rahmen dieses Artikels sprengen.

Preis: um 43000 Euro

Audiograde Ardora aktiv


-

Thomas Schmidt
Autor Thomas Schmidt
Kontakt E-Mail
Datum 08.11.2013, 10:31 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • twitter - follow us
  • google - follow us
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.spielwaren-check.de
Allgemeine Händlersuche
Landkarte PLZ0 PLZ1 PLZ2 PLZ3 PLZ4 PLZ5 PLZ6 PLZ7 PLZ8 PLZ9

Klicken Sie auf Ihre PLZ oder wählen Sie ein Land

Händler des Tages

Radio Radtke GmbH