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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Elac MicroMagic


Minimalismus

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Auf der Suche nach hochwertigen PC-Lautsprechern, die auch Musik in HiFi- Qualität abspielen können, ist schon so manch einer verzweifelt. Die billigen Plastikbrüllwürfel aus dem PC-Zubehör lassen einen ernsthaften Musikgenuss einfach nicht zu. Balsam für die Seelen aller Leidgeplagten verspricht Elac mit seinem brandneuen 2.1-Lautsprechersystem Micromagic.

Auf den ersten Blick wirkt die Elac-Micromagic- Kombination aus Subwoofer und zwei Satelliten wie ein herkömmliches 2.1-Lautsprecherset, nur eben ein paar Nummern kleiner. Doch als wir die wirklich hübschen Mini-Speaker erst einmal in den Händen halten, wissen wir, dass dahinter viel mehr als nur ein kleines PC-System steckt. Die handgroßen Satelliten Elac 301 sind nämlich außergewöhnlich massiv aufgebaut und bringen satte 1,2 kg bei nur 1,1 Liter Bruttovolumen auf die Waage.

Ausstattung

In den sehr steifen Aluminiumgehäusen sind 80 mm kleine Tiefmitteltöner mit Elacs resonanzarmer AS-Konusmembran (Aluminium-Sandwichmembran) verbaut, die bei etwa 3.200 Hertz von 19-mm-Ringdome- Hochtönern mit Neodymantrieb in ihrem musikalischen Treiben abgelöst werden. Auf der Rückseite der mit 50 Watt belastbaren Satelliten finden sich zu unserer großen Freude erstklassige Anschlussterminals, die neben Bananensteckern auch unkonfektionierte Kabel bis zu Querschnitten von 16 (!) qmm fest im Griff haben. Unterhalb der isolierten Schraubklemmen befinden sich die Aufnahmen für die Wandhalterungen bzw. der optional erhältlichen Standfüße für die Elac 301. Den nach Aussagen von Elac „kleinsten Subwooferder Welt“ schauen wir uns ebenfalls ganz genau an. Im Vergleich mit den Satelliten ist dieser deutlich größer geraten, aber relativ betrachtet geradezu winzig in seinen Abmessungen. Gerade einmal 218 mm hoch, 150 mm breit und 178 mm tief baut der Elac Sub 2010 BT, was einem Bruttovolumen von 5,8 Litern entspricht. Dennoch pfundet der kleine Prachtkerl mit einer beachtlichen Ausstattung und legt neben vier Verstärkerkanälenmit jeweils 50 Watt Leistung und den entsprechenden Filterzweigen auch noch seine Bluetooth- Schnittstelle auf die Waagschale. Mithilfe dieser gelingt es uns sehr schnell, mit einem „A2DP“-fähigen Mobiltelefon zum Elac-Subwoofer Kontakt aufzunehmen.

Über Cinch-Buchsen lassen sich stationäre HiFi-Geräte, Netzwerkplayer, Notebooks oder auch portable Player mittels beiliegenden Adaptern anschließen. Im Inneren des Subwoofers geht es eng zu, da sich gleich zwei 115 mm-Hochleistungschassis mit einer bewegten Masse von mehr als 200 Gramm den Platz teilen müssen. Wie auch bei dem größeren Modell SUB 2060 ESP sind die Tieftontreiber gegenüberliegend (Magnet an Magnet) verbaut, was eine Gehäusebeeinflussung durch die Antriebskräfte gering hält. In der Praxis äußert sich das durch ein nahezu resonanzfreies Gehäuse, das sich auch bei sehr hohen Lautstärken nicht aus der Ruhe bringen lässt. So kann der Subwoofer ohne unangenehme Schwingungen zu erzeugen auf der Schreibtischplatte oder im Zweifelsfall sogar in einer Glasvitrine Platz nehmen. Leider spendiert Elac dem kleinen PC-System keine Fernbedienung, so dass die Klanganpassung und Lautstärkeregelung etwas unbequem nur über das Aktivmodul erfolgt.

Preis: um 1400 Euro

Elac MicroMagic

Spitzenklasse


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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 04.09.2009, 08:44 Uhr
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