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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Engelholm Solo


Alle neune

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Holz und Kunstleder im typisch skandinavischen Stil. Entworfen von einer Firma aus Schweden. Jedoch ist es kein Sofa einer bekannten Möbelhauskette!

Mit dem Modell Solo präsentiert der noch recht junge, in Südschweden ansässige Hersteller Engelholm einen 2-Wege-Lautsprecher, der mit einer Höhe von fast 1,80 Meter natürlich direkt auf den ersten Blick auffällt und ins Auge springt. Was man hier für den Preis von 42.000 Euro pro Paar bekommt, ist optisch einwandfreie und sehr hochwertige Handwerkskunst aus Skandinavien, die sich sehen lassen kann. Das ist auch gut so, denn verstecken kann sich die Solo bei ihrer Größe wohl kaum.Die hoch aufragende Holzfront, die ein wenig an einen Propeller erinnert, wirkt mit ihren runden Formen freundlich und gefällig, die mit Kunstleder bezogenen Seiten wirken fast schon gemütlich.Lautsprecher mit Lederbezug gibt es ja jetzt auch nicht wie Sand am Meer, was die Solo zu einem eher seltenen und umso interessanteren Lautsprecher macht. Die angenehm griffige Oberfläche des Kunstleders wirkt hochwertig und rundet das gesamte Erscheinungsbild ab.Das edle Gehäuse wurde auf CNC-Basis gefertigt, wobei ein mehrschichtiger Aufbau mit nicht parallelen Innenwänden realisiert wurde. Diese vom Hersteller non-parallel wall structure technique, kurz NPWS, genannte Methode soll helfen interne Stehwellen zu minimieren. Das ist bei einer so hohen, schlanken Konstruktion auch nötig, da diese sehr stark dazu neigen, Stehwellen im Inneren des Gehäuses zu produzieren.

Das hochwertige Terminal befindet sich auf der Rückseite und ist für die gängigen Anschlüsse geeignet.Ebenso ausgefallen und individuell wie das Aussehen ist die Treiberbestückung, mit der die Solo aufwartet. Ein echtes Bändchen, nicht symmetrisch eingerahmt zwischen einer senkrechten Anordnung von neun Tiefmitteltönern. Das Bändchen stammt von Aurum Cantus, die kleinen Woofer sind Keramiktreiber von Accuton/ Thiel. Keramik bietet ein optimales Verhältnis von Stabilität und Gewicht. Eine solche Härte bei gleichzeitig so wenig bewegter Masse ist zurzeit mit keinem anderen Material machbar. Dabei sind die Membranen so empfindlich, dass sie hinter einem schützenden, jedoch klanglich nicht störenden Gitter platziert werden müssen. In der Summe ergibt sich bei der Solo die amtliche Membranfläche eines 18-Zoll-Chassis. Zur Unterstützung der unteren Bassregion befinden sich zwei Bassreflexrohre auf der Rückseite. Eins sitzt am oberen, eins am unteren Ende der Lautsprecher. Die Weiche trennt beide Abteilungen bei 2100 Hz, wobei die neun Tiefmitteltöner in jeweils drei Dreiergruppen aufgeteilt und verschaltet sind. Was hier genau ausgetüftelt wurde, darüber schweigt sich der Hersteller aus. Aus technischer Sicht hochinteressant ist die nicht symmetrische Aufteilung der neun Chassis. Unterhalb des Hochtöners kommt ein Keramikchassis mehr zum Einsatz als oberhalb davon.

Preis: um 42 Euro

Engelholm Solo


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Autor Philipp Busch
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Datum 08.10.2013, 10:11 Uhr
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