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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: German Physiks HRS-130


3D hören

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Lautsprecher von German Physiks mit ihrem charakteristischen DDD-Wandler, einem selbst entwickelten rundum  strahlenden Biegewellenwandler, kennt eigentlich jeder,  der sich intensiver mit anspruchsvollem HiFi beschäftigt.  Und trotz dessen bekannten und anerkannten Qualitäten  lohnt es sich, sich jedes neue Modell genau anzusehen  und vor allem anzuhören.

Über das Prinzip des DDD-Wandlers wurde an so vielen Stellen, auch in den letzten Ausgaben dieses Jahrbuchs, geschrieben, dass ich auf das Funktionsprinzip nicht mehr eingehen möchte. Wer sich für das Funktionsprinzip und die technischen Hintergründe interessiert, kann sich auf der Webseite des Unternehmens informieren. Wichtig für alle, die sich so gar nicht mit dem Thema auskennen, ist zu wissen, dass es sich bei den Lautsprechern von German Physiks um Rundumstrahler handelt, die den Schall horizontal gleichmäßig in alle Richtungen abstrahlen. Das ist vor allem wichtig für die Aufstellung. Bei den HRS-130 handelt es sich um eine Weiterentwicklung der HRS-120, die mit ihren oben auf den als sechseckige Säulen ausgeführten Gehäusen montierten DDD-Wandlern und den nach unten abstrahlenden Bässen so etwas wie der Klassiker unter den German-Physiks-Lautsprechern sind. Das macht sich erst einmal äußerlich bemerkbar: Anstelle der furnierten oder lackierten Säulen mit in Nextel gehaltenen Kopf- und Fußteilen sind alle Gehäuseteile der HRS-130 fugenlos verarbeitet und mit schwarzem oder weißem, hochglänzendem Polyesterlack gestrichen. Das sieht schon mal sehr edel aus. Doch auch an nicht sichtbaren Stellen gab es Veränderungen: so hat die Frequenzweiche eine Überarbeitung erfahren, und im Sockel arbeitet ein neuer 20-cm-Tieftöner.

Geblieben ist das Bi-Wiring-Terminal mit der Möglichkeit, die Hochtonwiedergabe über eine Steckbrücke an die räumlichen Gegebenheiten bzw. den eigenen Geschmack anzupassen. Wie gesagt erfordert die Aufstellung der Lautsprecher ein wenig Aufmerksamkeit – wobei: eigentlich muss man nur darauf achten, dass die Lautsprecher möglichst frei stehen; mindestens 1,5 Meter Abstand zu jeder Begrenzungsfläche sollten sein, gerne mehr. Dafür ist es weniger wichtig, genau im Sweet-Spot der Lautsprecher zu sitzen – den gibt es bei den rundumstrahlenden Lautsprechern nämlich nicht in der Form wie bei Direktstrahlern. Das Stereodreieck ist hauptsächlich für die räumliche Abbildung relevant – tonal verändert sich nichts, weil es ja keine Achse gibt, auf der die Wiedergabe besonders linear ist. In unserem großen Hörraum finden die HRS-130 ideale Aufstellungsbedingungen, der Raum ist groß, die Wände sind gleichmäßig bedämpft und der Schall kann sich in alle Richtungen frei ausbreiten. Der große Hörtest kann beginnen. Vielleicht noch ein Blick auf die Messwerte: Die sehen etwas abenteuerlich aus. Das ist allerdings dem Funktionsprinzip des Wandlers und seinen besonderen Eigenschaften geschuldet. Unter den Laborbedingungen unseres Messraums ist Lautsprechern, die in eine besonders starke Interaktion mit dem Hörraum treten, nicht so leicht beizukommen.

German Physiks HRS-130


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Martin Mertens
Autor Martin Mertens
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Datum 05.07.2016, 10:01 Uhr
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