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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: KEF iQ 50


Raumwunder

1914

Bei Automobilen spricht man von Raumwundern, wenn sie „innen größer sind als außen“. So etwas Ähnliches gibt es auch bei Lautsprechern, wenn diese größer spielen, als sie sind. Unsere KEF iQ50, mit denen wir uns nun ein wenig beschäftigen wollen, können aber mehr als das

Peripherie:


– Logitech Squeezebox
– D/A-Wandler: Naim DAC
– Vollverstärker: Peachtree iDecco
– Vorstufe: MalValve preamp 3
– Endstufen: KLANG+TON SymAsym


Mit gut 80 Zentimetern Höhe ist die KEF iQ50 eine zierliche Standbox. Wer’s gern größer oder kleiner mag, wird bei den Engländern gleichermaßen fündig – in der Tat markiert die iQ50 so etwas wie die Mitte des KEF-Programms. Einerseits gibt es noch die teureren Serien XQ und Reference, andererseits steht noch die C-Serie unter der Serie, der die iQ50 angehört. Innerhalb dieser Q-Serie finden sich neben dem Center zwei regalformatige Lautsprecher iQ10 mit 13er- und iQ30 mit 17er-Bestückung sowie zwei größere Modelle mit 17er- Bestückung, nämlich die iQ70 mit einem Zusatzbass und die iQ90 mit deren zwei. Wie gesagt markiert unsere iQ50 mit ihren zwei 13er-Chassis die Mitte. Allen genannten gemeinsam ist das Markenzeichen der Firma KEF, nämlich der Koaxlautsprecher, der in der Lage ist, das gesamte Audiospektrum abzudecken. „Uni-Q“ nennt KEF dieses Prinzip, das die englische Firma bereits seit zwanzig Jahren kultiviert und verfeinert. Dahinter steckt die Philosophie von der Punktschallquelle, mit der der Schall gleichmäßig in alle Richtungen abgestrahlt werden kann, ohne dass, wie bei konventioneller Chassisanordnung, der Hochtöner je nach Richtung näher oder weiter vom Ohr entfernt ist als der Tieftöner.

Durch solche Laufzeitunterschiede ergeben sich nämlich leider störende Interferenzen im Bereich der Trennfrequenz, wo zwei Chassis denselben Frequenzbereich beackern. Die so zustande kommende Richtungsabhängigkeit gilt es zu vermeiden, indem Mittelton und Hochton einen gemeinsamen Ursprungsort haben. Dazu muss der Hochtöner im akustischen Zentrum des Mitteltöners angeordnet sein, welches im Bereich der Spitze der Konusmembran liegt. Nur dort gelingt es, dass Hochton- und Mitteltonschall nicht nur aus gleicher Richtung kommen, sondern auch in gleicher Entfernung erzeugt werden. Die Herausforderung an den Konstrukteur ist dann, dass man das auch so bauen kann. Ein extrem kleiner Hochtöner ist von Vorteil, weswegen KEF auf leistungsfähige Neodymmagnete mit kleiner Bauform zurückgreift und eine mit 19 Millimetern Durchmesser recht kleine Membran einsetzt. Dritter im Bunde ist der 13er-Tieftöner, der den Uni-Q-Koax untenrum unter die Arme greift. Auch dieses Chassis hat einiges zu bieten. Es handelt sich um einen Tieftonspezialisten, dem zwar nur ein zierlicher Durchmesser vergönnt ist, dafür aber einiges an Technologie mitgegeben wurde. Wie es sich für einen Tieftöner gehört, ist der Antrieb langhubiger ausgelegt als beim Tiefmitteltöner.

Preis: um 700 Euro

KEF iQ 50


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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 17.06.2010, 14:36 Uhr
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