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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Magnat Quantum 557


Powerplay

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Auch bei der günstigen 550er-Baureihe verspricht Magnat beste Quantum- Klangqualität. So sollen die neuen Schöpfungen klanglich nahe an die übergeordneten 600er- und 700er-Modelle heranreichen. Angeblich wurde nur bei den Gehäuseoberflächen etwas gespart ...

Auswahlmöglichkeiten hat der geneigte Käufer einige: So kann er sich aus je zwei Regallautsprechern, den passenden Centern und Standboxen sein Wunschmodell herauspicken. Schön, dass nicht nur die Basisfarbe Schwarz angeboten wird, sondern auch noch die Dekore Kirsche und Nussbaum zur Verfügung stehen. Wer das Ganze zu einem dynamischen Heimkino-Surroundset ausbauen will, ergänzt den potenten Subwoofer Quantum 530 A mit 300-mm-Tieftöner. Doch wir konzentrieren uns hier ganz auf die klassische Stereowiedergabe und machen gleich Nägel mit Köpfen: Zum Test haben wir das größte Standlautsprechermodell herangezogen, das Flaggschiff namens Quantum 557.

Technik


Ein Pärchen 170-mm-Bässe mit Aluminiummembranen kümmert sich in dem recht großen Standlautsprecher mit immerhin 73 Liter Brutto-Volumen um die Erzeugung tiefer Töne. Das rückseitig angebrachte Bassreflexrohr verleiht den Tieftönern mehr Durchzugskraft, zur Vermeidung von Strömungsgeräuschen ist es beidseitig verrundet. Bis etwa 350 Hertz spielen die beiden Treiber gemeinsam, höher liegende Frequenzen übernimmt der ebenfalls 170 mm messende Tiefmitteltöner, der in einem eigenen geschlossenen Gehäuse arbeiten darf. Das Chassis sieht optisch identisch aus, allerdings ist die Membran samt Antriebseinheit etwas leichter. Die Körbe der, in Pulheim bei Köln neu entwickelten Chassis sind aus nichtmagnetischem, faserverstärktem Kunststoff. Sie wurden von den Technikern mithilfe des Klippel-Laser-Messsystems auf Verzerrungsarmut optimiert. Für die Wiedergabe des Hochtonbereichs zeichnet ab 3.300 Hertz ein Hochtöner mit 25-mm-Kalotte verantwortlich. Das auf Polyamid basierende Membranmaterial nennt sich Teteron-Kunstseide, ist sehr leicht und doch stabil. So lässt sich ein Hochtöner mit hoher oberer Grenzfrequenz und geringem Klirr aufbauen. Im Fall der Quantum 557 sitzt die Ferrofluid-bedämpfte Kalotte in einem Hochtonflansch mit Waveguide, der Kantenreflexionen vermindert und den Frequenzgang optimiert. Um die Gehäuse stabil und resonanzarm aufzubauen, haben die Entwickler mehrere Aussteifungen im Inneren angebracht. Zudem sind die Quantums trapezförmig aufgebaut, also hinten breiter als vorne, um klangschädigende stehende Wellen zu minimieren. Schön, dass bei dem doch recht geringen Einstandspreis von 349 Euro pro Lautsprecher auch an Spikes gedacht wurde. Und zwar gleich in zweifacher Ausführung: Eindrehbare Gummifüße schonen empfindliches Parkett, während spitze Metallkegel sich bei Bedarf fest in Teppichböden krallen, um den sicheren Stand der 107 cm hohen Standlautsprecher zu gewährleisten.

Preis: um 700 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Magnat Quantum 557

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
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Datum 30.04.2010, 13:37 Uhr
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