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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Marten Django XL


Virtuos

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„Wasser ist das Element der Fische, Luft das der Vögel. Musik ist das Element von Django!“

Das sagte einst Charles Delaunay, Freund und Manager von Django Reinhardt, über eben diesen legendären Jazzmusiker. Und das gleiche kann man auch über den Lautsprecher Django XL von Marten Design aus Schweden sagen. Mit seiner Namensgebung reiht er sich nahtlos in die Tradition von Marten ein, die mehrere nach Jazzmusikern benannte Modelle in ihrem Portfolio führen. Nach Coltrane, Miles oder Duke gibt es nun ein Modell Django. Was die Herren aus Göteborg uns hier präsentieren, lässt durchaus Assoziationen zu dem exzentrischen Gitarristen aus Belgien aufkommen. So wirkt die Django XL im Vergleich zu den restlichen Marten-Lautsprechern zwar irgendwie vertraut, aber in einigen Dingen eben auch neu. Sie hat nicht die bei Marten sonst verbauten Keramik-Woofer aus dem Hause Thiel/Accuton, sondern von SEAS in Norwegen eigens für Marten gebaute Alu-Membran-Woofer. Diese wurden mit den gleichen Schutzgittern wie die Accuton-Treiber ausgestattet, um die optische Konsistenz zu bewahren. Den Mitteltonbereich sowie die Höhen bestreiten aber auch hier die bewährten Keramik- Chassis. Äußerlich ist die Django XL ein klassischer Standlautsprecher mit dem Hochtöner oben und den Woofern unten. Mit über 120 cm ist das gute Stück nicht gerade die kleinste Box der Welt, wirkt aber durch die dunkle Farbe und den schrägen Gehäuseaufbau kleiner und leichter, als sie tatsächlich ist.

Die abgerundeten Kanten oben und unten nehmen der Konstruktion zudem die Kantigkeit. Erhältlich ist die Django mit schwarzem Klavierlack und in einem dunklen Silbergrau. Das ganze Gehäuse ist aus solidem 25er-MDF gefertigt und wirkt durch und durch edel, ebenso wie die Füße aus eigener Produktion. Das Terminal von WBT sowie die Innenverkabelung von Jorma Design reihen sich nahtlos in die Riege hochwertiger Bauteile ein. Eine weitere Neuerung ist der für Marten relativ günstige Preis von etwa 10.000 Euro pro Paar – im Markt der absoluten Spitzenlautsprecher fast schon ein Sonderangebot.Vom Funktionsprinzip ist die Django XL eine Drei-Wege-Box mit recht einfach gehaltenen Filtern. Die Tieftöner spielen auf zwei an der Unterseite angebrachte, Bassreflexrohre. Diese Downfire-Bauweise in Kombination mit den drei 20er-Chassis sorgt für eine amtliche Tiefton-Performance. So bietet die Django XL einen Tiefgang, der nichts vermissen lässt, in Kombination mit einer durchaus leichtfüßigen, flinken Darstellung von tiefen Tönen. Dass auch die Räumlichkeit im Bassbereich noch vorhanden ist, ist ein Beweis für das hervorragende Chassis-Material, das hier verwendet wurde. Außerdem kann man, sozusagen als kleines Extra, den Bassbereich auch noch am rückseitig angebrachten Drehregler um bis zu zwei Dezibel absenken, um ihn bei Bedarf an die Wohnraumsituation anpassen zu können.

Preis: um 10000 Euro

Marten Django XL


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Autor Philipp Busch
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Datum 07.11.2013, 09:58 Uhr
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