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Kategorie: Lautsprecher Stereo

Einzeltest: Piega TMicro 5


Raumsparer

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In der Schweiz, genauer gesagt im beschaulichen Horgen am Zürichsee, werden seit 25 Jahren piekfeine Lautsprecher in Handarbeit gefertigt. Wir haben uns das jüngste Familienmitglied, die Standsäule TMicro 5, ganz genau betrachtet und ausführlich für Sie getestet.

Piega wurde 1986 von Leo Greiner und Kurt Scheuch gegründet, mit dem Ziel schöne und gute Lautsprecher zu bauen. Dass dies den beiden Schweizern in der Vergangenheit schon mehrfach mit Bravour gelungen ist, haben zahlreiche Testsiege bestätigt. Auch in unseren Hörräumen haben Piega-Lautsprecher für zufriedene Gesichter gesorgt, nicht nur aufgrund ihres hervorragenden Klangs. Die Gehäuse, die aus einem Block Aluminium gepresst werden, sind besonders elegant und schlichtweg perfekt verarbeitet. Zudem produzieren die Schweizer in mühevoller Handarbeit die famosen Bändchen, die einen Großteil der Klangfaszination ausmachen. Es versteht sich von selbst, dass bei diesem Aufwand Piega-Lautsprecher nicht ganz günstig sind. Mit der TMicro-Modellreihe bietet Piega nun auch Lautsprecher in preiswerteren Regionen an. Doch billige Einstiegsboxen sind es deswegen noch lange nicht. Schließlich bleiben die Schweizer ihren Grundsätzen treu und statten auch diese Serie mit stranggepressten Aluminiumgehäusen aus. Eingespart wird einzig bei der Technik: Anstelle eines Bändchen-Hochtöners kommt eine Gewebekalotte zum Einsatz. Die schmalen Lautsprecher sind in drei Ausführungen erhältlich: Aluminium „natur“, Aluminium schwarz eloxiert und Aluminium weiß lackiert. Geschützt werden die Lautsprecher von weißen oder schwarzen Stoff-Frontabdeckungen. Aufgrund ihrer schlanken Form, die TMicro 5 sind 12 cm breit und 105 cm hoch, lassen sich die Standsäulen auch in kleineren Wohnräumen besonders gut integrieren.

Ausstattung


Der Hochtöner ist mit einer 26-mm-Gewebemembran ausgestattet, die von einem kleinen, aber dennoch sehr kräftigen Neodymmagnetsystem angetrieben wird. So gelingt es, die Frontplatte des Hochtontreibers kaum größer als die Membran selbst zu gestalten. Akustisch ist das von Vorteil, kann doch so der Hochtöner sehr nah an den Tiefmitteltöner heranrücken. In dem schlanken Aluminium-Säulengehäuse mit Trapez-Querschnitt platziert Piega zwei 100-mm-Chassis, die sich, von einem Bassreflexkanal unterstützt, um die Reproduktion tiefer und mittlerer Töne kümmern. Damit den recht schmächtigen Treibern bei höheren Pegeln nicht die Puste ausgeht, verwenden die Piega-Entwickler langhubige Tiefmitteltonchassis. Angeschlossen werden die TMicro 5 über das rückseitig angeordnete Single-Wiring-Terminal, das mit seinen isolierten Schraubklemmen auch größere Kabelquerschnitte aufnehmen kann. Alternativ können hier auch Bananenstecker angedockt werden. Durch die Verwendung von Aluminium als Gehäusematerial können die Wandstärken sehr gering ausfallen. Gegenüber MDF ist Aluminium um ein Vielfaches steifer, wodurch im Vergleich zum Holzmaterial erheblich schlankere Gehäuse bei gleichem Innenvolumen gefertigt werden können. Durch die verwendete Trapezform ist das dünnwandige Aluminiumgehäuse dennoch sehr resonanzarm, was für beste Arbeitsbedingungen der eingesetzten Lautsprecherchassis sorgt. Die innenliegende Gehäusedämpfung reduziert restliche Resonanzen effektiv.

Preis: um 1000 Euro

Ganze Bewertung anzeigen
Piega TMicro 5

Oberklasse

4.0 von 5 Sternen

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Jochen Schmitt
Autor Jochen Schmitt
Kontakt E-Mail
Datum 01.08.2011, 11:00 Uhr
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